Bei Intuitive Surgical läuft es geschäftlich rund – die Quartalszahlen haben überzeugt. Doch während Analysten jubeln, werfen Führungskräfte massiv Aktien auf den Markt. Am 27. Januar 2026 trennte sich CEO Gary S. Guthart von 27.300 Papieren und kassierte dabei satte 14,5 Millionen Dollar. Die Verkäufe erfolgten zu Preisen zwischen 530,10 und 531,53 Dollar.
Zeitgleich übte Guthart Optionen aus und erwarb 25.500 Aktien zum vergünstigten Preis von 174,26 Dollar – ein klassischer Move: Günstig kaufen, teuer verkaufen. Die Transaktionen liefen über einen vorher festgelegten Handelsplan nach SEC-Regel 10b5-1, der noch bis April 2026 gültig ist.
Auch Chefärztin greift zu
Am selben Tag verkaufte Myriam Curet, Executive Vice President und Chief Medical Officer, 230 Aktien für 532,61 Dollar pro Stück – Erlös: 122.500 Dollar. Auch sie hatte zuvor Optionen zu deutlich niedrigeren Preisen ausgeübt. Ihr Handelsplan läuft sogar bis Juli 2026.
Sind diese massiven Verkäufe ein Warnsignal? Auf den ersten Blick nicht zwingend. Die Transaktionen erfolgten im Rahmen festgelegter Handelspläne, die das Timing automatisieren und Insiderhandelsvorwürfe vermeiden sollen. Dennoch zeigt das Timing Brisanz: Die Aktie steht nach starken Zahlen deutlich über 500 Dollar.
Analysten bleiben optimistisch
Das vierte Quartal 2025 lieferte Umsätze von 2,87 Milliarden Dollar – ein Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sowohl die Schätzungen von Stifel (2,72 Milliarden Dollar) als auch der Konsens wurden klar übertroffen. Der Gewinn je Aktie lag etwa 11 Prozent über den Erwartungen, der Umsatz 4 Prozent darüber.
Die Bruttomarge soll 2026 um 90 Basispunkte steigen – trotz drohender Zollrisiken. TD Cowen startete mit einem Kaufen-Rating und Kursziel 660 Dollar. Freedom Capital Markets hob die Einstufung von Halten auf Kaufen an und peilt 610 Dollar an. Der neue da Vinci 5 gilt als Hoffnungsträger. Stifel bleibt bei 670 Dollar, Truist Securities bei 650 Dollar, RBC Capital ebenfalls bei 650 Dollar.
Was steckt hinter den Verkäufen?
Die Insider-Verkäufe könnten schlicht Gewinnmitnahmen nach einem starken Kursanstieg sein. Führungskräfte diversifizieren regelmäßig ihre Portfolios – gerade nach Optionsausübungen. Die vordefinierten Handelspläne deuten auf langfristige Planung hin, nicht auf kurzfristige Panikreaktionen.
Dennoch: Timing ist alles. Dass sowohl der CEO als auch die Chefärztin genau jetzt verkaufen, während die Aktie auf Höchstkursen notiert, wirft Fragen auf. Sehen sie kurzfristig begrenztes Potenzial?
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