Intuitive Machines-Aktie: Das war nichts!

Das Raumfahrtunternehmen verfehlt Umsatzerwartungen deutlich und meldet weiterhin Verluste. Die aggressive Expansionsstrategie durch Akquisitionen soll erst 2026 zur Profitabilität führen.

Auf einen Blick:
  • Quartalsumsatz von 44,8 Mio. Dollar verfehlt Analystenschätzung von 59 Mio. Dollar
  • Verlust je Aktie verringert sich auf -0,40 Dollar von -1,49 Dollar im Vorjahr
  • Auftragsbestand liegt bei 943 Mio. Dollar, Umsatzprognose 2026 bei 900 Mio. bis 1 Mrd. Dollar
  • Aktie verliert vorbörslich 4,9 Prozent nach Zahlenvorlage

Die Zahlen von Intuitive Machines haben am Donnerstag für Ernüchterung gesorgt. Die Aktie verlor vorbörslich rund 5 Prozent, nachdem das Raumfahrtunternehmen mit seinen Quartalsergebnissen die Erwartungen der Wall Street deutlich verfehlt hatte. Der Umsatz im vierten Quartal belief sich auf lediglich 44,8 Millionen Dollar. Analysten hatten mit 59 Millionen Dollar gerechnet.

Immerhin konnte Intuitive Machines den Verlust je Aktie auf -0,40 Dollar reduzieren, nach -1,49 Dollar im Vorjahr. Der Nettoverlust verringerte sich auf 39,9 Millionen Dollar von zuvor 149,2 Millionen Dollar. Die Verbesserung ist allerdings weniger auf operative Fortschritte zurückzuführen, sondern vor allem auf geringere außerordentliche Belastungen.

Die Bruttomarge lag im Quartal bei 19 Prozent. Das Unternehmen spricht von stetigen Fortschritten in Richtung Profitabilität im Laufe des Jahres 2026. CEO Steve Altemus bezeichnete 2025 als transformatives Jahr mit der zweiten Mondmission, Akquisitionen und neuen Regierungsaufträgen.

Intuitive Machines Aktie Chart

Expansion kostet Geld, Profitabilität bleibt Zukunftsmusik

Intuitive Machines setzt massiv auf Zukäufe. Die 800 Millionen Dollar schwere Übernahme von Lanteris Space Systems und die Integration von KinetX Aerospace sollen das Unternehmen zu einer integrierten Raumfahrtplattform machen. Der Auftragsbestand liegt bei beachtlichen 943 Millionen Dollar. Für 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 900 Millionen und 1 Milliarde Dollar an.

Trotz dieser ambitionierten Pläne bleibt die Profitabilität vorerst außer Reichweite. Das bereinigte EBITDA lag im Gesamtjahr bei minus 64,2 Millionen Dollar. Erst 2026 soll hier die Wende gelingen. Der Free Cashflow verbesserte sich zwar um 11,7 Millionen Dollar auf minus 56 Millionen Dollar, zeigt aber weiterhin deutlichen Kapitalbedarf.

Investoren stehen jetzt vor der Frage, ob die aggressive Expansionsstrategie tatsächlich in nachhaltige Gewinne mündet. Die enttäuschenden Quartalszahlen lassen Zweifel aufkommen, ob der Weg zur Profitabilität so glatt verläuft wie erhofft.

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