Intesa Sanpaolo hat am Anleihemarkt ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Mit einer zweifachen Tranche nachrangiger Anleihen sicherte sich das Bankhaus frisches Kapital zu Rekordkonditionen. Die enorme Nachfrage der Profi-Anleger stützt die ehrgeizigen Dividendenpläne des Instituts für die kommenden Jahre.
Details der Milliarden-Anleihe
Am Dienstag platzierte die Bank sogenannte AT1-Anleihen (Additional Tier 1) im institutionellen Markt. Das Interesse war bereits kurz nach dem Start außergewöhnlich hoch: Innerhalb von zwei Stunden lagen Aufträge über 5 Milliarden Euro vor. Da das Orderbuch in der Spitze auf über 6,5 Milliarden Euro kletterte, konnten die Konsortialbanken die Zinskonditionen im Vergleich zur ersten Indikation deutlich senken.
Die erste Tranche umfasst 750 Millionen Euro mit einer Kündigungsoption nach sechs Jahren und einem jährlichen Kupon von 5,50 %. Die zweite Tranche über 500 Millionen Euro hat eine Laufzeit von zehn Jahren bis zur ersten Kündigungsmöglichkeit und wird mit 5,875 % verzinst. Bemerkenswert ist dabei vor allem der geringe Zinsaufschlag (Reset Spread). Intesa Sanpaolo erzielte hier den niedrigsten Wert, den die Bank jemals bei einer AT1-Emission erreicht hat.
Strategischer Rahmen und Dividenden
Die Platzierung folgt auf die Veröffentlichung des neuen Geschäftsplans 2026–2029. Das zusätzliche Kapital soll die Tier-1-Basis weiter stärken und die Kernkapitalquote dauerhaft über der Zielmarke von 12,5 % halten. Dies ist die Voraussetzung für die geplante aggressive Ausschüttungspolitik.
Das Management sieht für die kommenden Jahre eine Payout-Ratio von 95 % vor. Diese setzt sich aus Bardividenden und Aktienrückkäufen zusammen. Die hohe Beteiligung internationaler Investoren – insbesondere aus Großbritannien und Frankreich – unterstreicht das Vertrauen in die Stabilität des italienischen Marktführers. Mit dem frischen Kapital im Rücken ist die finanzielle Basis für die angekündigten Aktionärsrückführungen bis 2029 gefestigt.
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