Intesa Sanpaolo Aktie: Bieterkampf um Singular Bank

Intesa Sanpaolo prüft Übernahme der Singular Bank und treibt damit die europäische Private-Banking-Expansion voran.

Auf einen Blick:
  • Due-Diligence für Singular Bank gestartet
  • Warburg Pincus als Mehrheitseigner
  • Auch ING zeigt Interesse
  • Entscheidung Anfang Juni erwartet

Die italienische Großbank Intesa Sanpaolo schickt sich an, in Spanien zu expandieren. Konkret prüft das Institut den Kauf des Vermögensverwalters Singular Bank. Das zeigt: CEO Carlo Messina treibt die europäische Private-Banking-Strategie voran.

Due-Diligence läuft

Singular Bank verwaltet rund 20 Milliarden Euro Kundenvermögen. Die Mehrheit gehört dem Finanzinvestor Warburg Pincus. Intesa Sanpaolo hat bereits mit der Prüfung begonnen. Auch die niederländische ING zeigt Interesse.

Warburg Pincus peilt eine Bewertung von etwa 300 Millionen Euro an. Branchenkreisen zufolge liegen die Angebote der Bieter darunter. Die Frist für verbindliche Offerten endet Anfang Juni. Gelingt der Deal, wäre es eine der größten grenzüberschreitenden Übernahmen im europäischen Private Banking.

Expansion mit System

Der mögliche Kauf ist Teil eines größeren Plans. Intesa Sanpaolo baut die Plattform „Isywealth Europe“ auf. Ziel: in Spanien, Deutschland und Frankreich 2.300 Finanzberater bis 2029 zu rekrutieren. Singular Bank würde dabei eine zentrale Rolle spielen.

Parallel dazu engagiert sich die Bank im digitalen Geldverkehr. Sie trat dem Qivalis-Konsortium bei – 37 Institute aus 15 Ländern. Gemeinsam arbeiten sie an einem Euro-Stablecoin. Der Start ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen, vorausgesetzt die niederländische Zentralbank stimmt zu. Die Kryptowährung soll On-Chain-Zahlungen und DeFi-Aktivitäten ermöglichen.

Kurs unter Druck

Die Aktie von Intesa Sanpaolo notierte am Donnerstag bei 5,67 Euro – ein Minus von 2,16 Prozent binnen einer Woche. Der RSI von 72,6 deutet auf eine leichte Überhitzung hin. Dabei stehen die Geschäftszahlen solide: Im ersten Quartal 2026 verdiente die Bank 2,76 Milliarden Euro netto, ein Plus von 5,6 Prozent zum Vorjahr. Für das Gesamtjahr peilt das Management rund 10 Milliarden Euro Gewinn an. Die Marktkapitalisierung liegt bei 97,5 Milliarden Euro.

Ob Intesa den Zuschlag für Singular Bank erhält, wird sich Anfang Juni entscheiden. Ein erfolgreicher Kauf würde die Position im spanischen Private Banking massiv stärken.

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