Die Lage spitzt sich zu. Intel und AMD haben ihre chinesischen Kunden in den vergangenen Wochen vor erheblichen Lieferengpässen bei Server-CPUs gewarnt. Bei Intel betragen die Lieferzeiten mittlerweile bis zu sechs Monate. Das ist eine Ansage, die aufhorchen lässt.
Die Folgen sind bereits spürbar. Die Preise für Intels Server-Produkte sind in China um mehr als 10 Prozent gestiegen. Besonders knapp sind die CPUs der vierten und fünften Xeon-Generation. Intel rationiert die Auslieferungen und versucht offensichtlich, die Nachfrage irgendwie zu bedienen. China macht immerhin über 20 Prozent von Intels Gesamtumsatz aus.
AMD bestätigt die Engpässe
Auch AMD bleibt von den Problemen nicht verschont. Die Lieferzeiten für einige AMD-Produkte wurden auf 8 bis 10 Wochen nach hinten geschoben. Die Ursache liegt auf der Hand. Die rasante Verbreitung von KI-Anwendungen treibt die Nachfrage nach traditioneller Rechenleistung massiv in die Höhe.
Intel selbst hatte die Engpässe bereits im Januar bei der Vorlage der Quartalszahlen angedeutet. In einer Stellungnahme bestätigte das Unternehmen jetzt, dass die Lagerbestände im ersten Quartal auf dem niedrigsten Stand liegen. Man arbeite aggressiv an Lösungen und erwarte Verbesserungen im zweiten Quartal bis ins Jahr 2026 hinein.
Für Investoren bedeutet das zweierlei. Kurzfristig könnten höhere Preise die Margen stützen. Langfristig jedoch drohen Kunden abzuspringen, wenn die Lieferprobleme anhalten. Intel muss jetzt liefern, sonst wird es wirklich eng.
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