Intel-Aktie: Das ist ungewöhnlich!

Die Intel-Aktie ist am Donnerstag mit einem Kurssprung von 9% einer der großen Gewinner in den US-amerikanischen Leitindizes. Was hat die starke Performance des Chip-Dinos ausgelöst?

Auf einen Blick:
  • Bank of America stuft Aktie von
  • Neues Kursziel ca. 13% über dem aktuellen Kursniveau
  • BofA sieht drei fundamentale Kurstreiber für die Aktie

Die Intel-Aktie ist am Donnerstag mit einem Kurssprung von neun Prozent einer der großen Gewinner in den US-amerikanischen Leitindizes. Was hat die starke Performance des Chip-Dinos ausgelöst?

Eine Kehrtwende einer Bank

Der Grund für diesen plötzlichen Kurssprung der Intel-Aktie ist eine regelrechte Kehrtwende bei einem der einflussreichsten Analysehäuser der Wall Street. Die Bank of America hat die Intel-Aktie am Donnerstagmorgen mit extrem optimistischen Analyse überrascht.

Anstatt die Einstufung wie gewöhnlich schrittweise anzuheben, vollzogen die Analysten ein seltenes „Double Upgrade“ – sie stuften die Aktie direkt von „Underperform“ auf „Buy“ hoch. Gleichzeitig schraubte die BofA das Kursziel drastisch nach oben — von zuvor 96 US-Dollar auf nun 135 US-Dollar. Damit sehen die BofA-Analysten ein weiteres Upside von ca. 13 Prozent für die Intel-Aktie.

Drei Argumente

Die Analysten führen für ihr Rating-Upgrade drei konkrete fundamentale Argumente an:

Erstens: Die Bank of America sieht eine massive Sonderkonjunktur für klassische Server-Prozessoren voraus, die durch den Wandel im Bereich der Künstlichen Intelligenz hin zu autonomen KI-Agenten ausgelöst wird. Sie prognostizieren, dass der globale Markt für Server-CPUs dadurch bis 2030 auf gigantische 170 Milliarden Dollar anschwellen wird. Für Intel schätzen sie die Server-Umsätze bis 2030 nun auf über 40 Milliarden Dollar.

Zweitens: Aufgrund der verbesserten Aussichten im Server- und Foundry-Geschäft (Intels Auftragsfertigung für andere Chipdesigner) prognostiziert die BofA, dass Intels Gewinnkraft bis zum Jahr 2030 auf über sechs US-Dollar pro Aktie steigen könnte – zuvor lag die Schätzung der Bank bei lediglich drei bis vier Dollar.

Und drittens: Der BofA-Bericht deutet an, dass Intel kurz vor signifikanten Durchbrüchen bei externen Kunden für seine modernsten Chip-Fertigungsprozesse und fortschrittlichen Packaging-Technologien steht. Konkret genannt werden mögliche zukünftige Kooperationen im Bereich von Apples M-Plattformen sowie MediaTek-Chips.

Intel-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Intel-Analyse vom 11. Juni liefert die Antwort:

Die neusten Intel-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Intel-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Intel: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)