Intel-Aktie: Qualcomm-Mann soll PC-Geschäft retten!

Intel ernennt Ex-Qualcomm-Manager Alex Katouzian zum Leiter des PC-Geschäfts und setzt damit auf frisches Know-how im Wettbewerb.

Auf einen Blick:
  • Alex Katouzian wechselt nach über 20 Jahren bei Qualcomm zu Intel
  • Katouzian übernimmt die Client Computing and Physical AI Group
  • Intel-CEO Lip-Bu Tan lobt
  • Pushkar Ranade wird dauerhaft zum Chief Technology Officer ernannt

Mehr als 20 Jahre hat Alex Katouzian bei Qualcomm gearbeitet, tief im Mobilchip-Geschäft, Prozessoren für Smartphones, für Gadgets, für alles, was nicht PC ist. Nun holt ihn ausgerechnet Intel, um das PC-Geschäft zu führen. Das ist kein gewöhnlicher Personalwechsel.

Vom Herausforderer in die Zentrale

Qualcomm greift Intel im PC-Markt gerade frontal an, mit Chips auf Basis von Arm-Holdings-Technologie, die AMD und Intel das Leben schwer machen sollen. Katouzian hat dieses Umfeld von innen gekannt. Intel-CEO Lip-Bu Tan sagt, er bringe „tiefe technische Expertise, starke operative Disziplin und jahrzehntelange Erfahrung beim Aufbau globaler Compute-Plattformen“. Das klingt nach Stellenanzeige. Was dahintersteckt: Intel braucht jemanden, der weiß, wie der Gegner denkt.

Katouzian übernimmt als Executive Vice President und General Manager die Client Computing and Physical AI Group. Das PC-Geschäft ist seit Jahrzehnten eine der tragenden Säulen von Intels Umsatz und Gewinn, demnach auch eine der empfindlichsten Stellen im Konzern. Physical AI, also Systeme für Robotik und autonome Maschinen, kommt noch obendrauf.

Tan setzt auf Neuanfang

Gleichzeitig machte Intel die Ernennung von Pushkar Ranade zum dauerhaften Chief Technology Officer bekannt. Ranade hatte die Rolle bislang nur kommissarisch ausgefüllt und bleibt zudem Stabschef von Lip-Bu Tan. Zwei Personalentscheidungen auf einmal, beide mit dem Ziel, Führungsstrukturen zu festigen, die unter dem Umbaukurs der letzten Monate gelitten haben.

Ob Katouzian das PC-Geschäft wirklich neu erfindet, wie Tan es formuliert, wird sich zeigen. Qualcomm schickt ihm jedenfalls seinen eigenen Erfahrungsschatz hinterher, als Konkurrent.

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