Intel Aktie: Prognose belastet nachbörslich

Symbolbild, KI-generiert

Intel übertraf die Gewinnerwartungen, doch der Ausblick für das vierte Quartal blieb hinter den Marktschätzungen zurück.

Auf einen Blick:
  • Quartalsgewinn über Analystenschätzungen
  • Umsatz steigt um 21 Prozent
  • Rechenzentren und KI wachsen kräftig
  • PC-Geschäft schrumpft um fünf Prozent

Intel hat im dritten Quartal die Gewinnerwartungen übertroffen und trotzdem den Markt verprellt. Der Grund liegt im Ausblick: Die Prognose für das laufende Quartal fällt deutlich schwächer aus als erwartet. Im nachbörslichen Handel verlor die Aktie zeitweise rund 17 bis 20 Prozent.

Zahlen besser, Ausblick schwächer

Der Gewinn je Aktie lag bei 0,60 Dollar, Analysten hatten mit gut 0,40 Dollar gerechnet. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar und traf damit ungefähr die Erwartungen.

Für das vierte Quartal stellt Intel einen bereinigten Gewinn von 25 Cent je Aktie und Erlöse zwischen 15 und 16 Milliarden Dollar in Aussicht. Der Markt hatte 43 Cent und 17,1 Milliarden Dollar auf dem Zettel. Die Lücke ist groß.

Als Ursache nennt das Management die anhaltende Schwäche im PC-Markt. Steigende Preise für Speicher und andere Komponenten dämpfen die Nachfrage, die weltweiten PC-Auslieferungen sanken zuletzt um 4 Prozent. Finanzchef David Zinsner rechnet damit, dass die Flaute mindestens bis zur ersten Jahreshälfte 2027 anhält.

Rechenzentren glänzen, PC-Sparte schwächelt

Die Segmente entwickeln sich weit auseinander. Das Geschäft mit Client-Computing und physischer KI schrumpfte um 5 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar und verfehlte die Schätzungen. Rechenzentren und KI legten dagegen um 78 Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar zu.

Hier profitiert Intel vom Aufstieg agentischer KI-Anwendungen, die stark auf CPUs setzen, um Aufgaben und Daten in der Cloud zu koordinieren. Oracle kündigte diese Woche an, die kommenden Xeon-Serverprozessoren einzusetzen. CEO Lip-Bu Tan verweist auf robuste langfristige Nachfrage nach CPUs.

Die Foundry-Sparte bleibt der unsichere Teil der Geschichte. Die 18A-Fertigung läuft in Arizona im Großserienmaß, bislang ist Intel aber der einzige große Kunde. Analysten halten es für möglich, dass ein großer Chipentwickler beim Nachfolger 14A einsteigt, weil viele einen zweiten Anbieter neben TSMC suchen.

Rally unter Druck

Die Aktie hat dieses Jahr rund 150 Prozent zugelegt, im Oktober gab sie bereits etwa 23 Prozent ab, weil Zweifel an der Größe des KI-Ausbaus aufkamen. Der Abschlag nach den Zahlen verschärft diesen Rückgang. Nachbörslich notierte das Papier zuletzt bei knapp 76 Dollar.

Als nächste Branchenimpulse stehen die Zahlen von AMD in der kommenden Woche und der Nvidia-Bericht Mitte November an. Sie dürften zeigen, ob die Nachfrage nach KI-Rechenleistung Intels PC-Schwäche im Markt aufwiegen kann.

Stand heute, 30. Oktober: Intel – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Intel investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 30. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Intel: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)