Intel läuft. Und zwar so, als hätte jemand vergessen, den Schalter umzulegen. Neun Handelssitzungen in Folge im Plus, zuletzt ein Tagesgewinn von gut 4,7 Prozent auf 65,32 Dollar. Zwischen dem 31. März und dem 10. April summiert sich das auf rund 41,4 Prozent Kursgewinn. Der S&P 500 schaffte im gleichen Zeitraum 4,42 Prozent. Intel hat den Index also schlicht um das Zehnfache übertroffen.
Das ist keine Erholung mehr. Das ist ein Statement.
Intel Corporation Aktie Chart
UBS sieht noch mehr
Und dann kommt UBS und legt noch einen drauf. Die Analysten sehen einen moderaten Aufwärtsbias für Intels Ergebnisse im ersten Fiskalquartal sowie den Ausblick fürs Gesamtjahr. Begründung: Die PC-Nachfrage zeigt sich robuster als befürchtet, und bei Server-CPUs gibt es demnach eine deutliche Trendwende, kombiniert mit Preisgewinnen. Die EPS-Schätzungen wurden entsprechend angehoben.
Wer das vor zehn Tagen noch nicht glauben wollte, hat jetzt ein Problem.
War das wirklich so überraschend?
Intel galt lange als der Verlierer im Chip-Sektor, abgehängt von AMD, ignoriert bei KI-Infrastruktur, zu langsam, zu schwerfällig. Doch Server-CPU-Nachfrage ist eben nicht gleich KI-Beschleuniger. Klassische Workloads laufen weiter, und Intel sitzt dort noch immer tief im Markt. Wenn diese Nachfrage dreht, dreht sie mit Wucht.
Neun Sessions. 41 Prozent. Und UBS sagt: noch nicht fertig.
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