Die Intel-Aktie hat bereits eine ansehnliche Erholung hinter sich, was allerdings vornehmlich auf diverse Milliardeninvestments durch KI-Giganten wie Nvidia zurückzuführen ist. Die Geschäfte an sich laufen weiterhin schleppend. Insbesondere die Fertigung bleibt eine mittelschwere Katastrophe mit Milliardenverlusten und fehlender Kundschaft.
Doch womöglich könnte sich das noch ändern. Hoffnung darauf machte kürzlich Elon Musk bei der Jahreshauptversammlung von Tesla. Dort sprach der Tesla-Chef munter über den gigantischen Chipbedarf des eigenen Unternehmens und darüber, in Zukunft womöglich selbst Chipfabriken aus dem Boden zu stampfen. Die bisherigen Kapazitäten von TSMC und Samsung würden schlicht nicht ausreichen.
Klopft Tesla jetzt bei Intel an?
Eher beiläufig erwähnte Musk bei der Gelegenheit auch Intel als möglichen Zulieferer, ohne dies mit konkreten Details oder gar einem tatsächlichen Auftrag zu verbinden. An der Börse macht sich dennoch große Hoffnung breit. Ein Schwergewicht wie Tesla als Kunde könnte genau der Impuls sein, welchen das defizitäre Geschäft bei den Fabs dringend benötigen würde.
Intel Aktie Chart
In freudiger Erwartung legte die Intel-Aktie am Freitag nachbörslich schon mal um mehr als vier Prozent zu und weitete damit den positiven Trend aus. Um rund 70 Prozent konnte das Papier sich im laufenden Jahr nun schon verbessern. Trotz dieser eindrucksvollen Performance bleiben jedoch Risiken bestehen.
Das Prinzip Hoffnung
Eingepreist wurden und werden bei der Intel-Aktie noch immer Hoffnungen, nicht aber tatsächliche Verbesserungen im operativen Geschäft. Zwar steigen die Chancen dafür, dass sich auch in dieser Beziehung schon bald etwas tun könnte. Solange es sich dabei aber nur um Spekulationen handelt, bleibt das Risiko von Enttäuschungen bestehen. Die Intel-Aktie ist mit einigen Vorschusslorbeeren ausgestattet und es wird sich erst noch zeigen müssen, ob jene auch berechtigterweise getragen werden.
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