Die Intel-Aktie steht heute massiv unter Druck. In Frankfurt verlieren die Notierungen rund 12,1 % an Wert. Der Grund für den Absturz liegt in einer enttäuschenden Prognose für das laufende Quartal. Die Amerikaner erwarten Umsätze zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden Dollar. Der Mittelwert dieser Spanne liegt unter den von Analysten erwarteten 12,6 Milliarden Dollar.
Noch schlimmer sieht es beim Gewinn aus. Intel rechnet für das erste Quartal mit einem Ergebnis von null Cent pro Aktie. Die Wall Street hatte hier mit 8 Cent gerechnet. Das ist ein herber Rückschlag für Investoren, die auf einen Schub durch neue Produkte gehofft hatten.
Der eigentliche Grund für die Misere sind Lieferengpässe. Intel kann die Nachfrage seiner Kunden schlicht nicht bedienen. Das ist bitter, denn die Nachfrage wäre offenbar da. Nur fehlt es an der Fähigkeit, diese auch in Umsatz umzumünzen.
Anleger ziehen die Reißleine
Die Reaktion der Börse fällt entsprechend heftig aus. Der Kursrutsch von über 12 % in Frankfurt zeigt, wie enttäuscht die Investoren sind. Nach dem Handel in den USA gestern war die Aktie bereits abgestürzt. Der Markt hatte auf bessere Zahlen gehofft und wurde nun auf dem falschen Fuß erwischt.
Intel steht damit vor einem schwierigen Quartal. Die Lieferprobleme dürften sich nicht von heute auf morgen lösen lassen. Solange die Engpässe anhalten, wird das Unternehmen Schwierigkeiten haben, die Erwartungen zu erfüllen.
Für Anleger wird es jetzt spannend. Die Frage ist, ob Intel die Probleme schnell in den Griff bekommt oder ob sich die Schwäche fortsetzt. Der Markt hat jedenfalls erst einmal das Vertrauen verloren.
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