Intel Aktie: Cantor Fitzgerald erhöht auf 150 Dollar

HSBC und Cantor Fitzgerald heben die Kursziele für Intel massiv an. Der Chipkonzern profitiert vom KI-Boom und neuen Fertigungsprozessen.

Auf einen Blick:
  • HSBC verdoppelt Kursziel auf 200 Dollar
  • Cantor Fitzgerald sieht Potenzial bei 150 Dollar
  • Neuer 18A-Fertigungsprozess startet Risikoproduktion
  • Aktie seit Jahresbeginn um 222 Prozent gestiegen

Nach einer wilden Handelswoche fassen Intel-Aktionäre wieder Mut. Der Kurs kletterte am Freitag um 2,85 Prozent auf 108,24 Euro. Zuvor hatten Anleger noch massiv Gewinne mitgenommen. Jetzt sorgen drastisch erhöhte Analystenziele für frischen Wind.

Gleich zwei Großbanken schrauben ihre Erwartungen massiv nach oben. HSBC verdoppelt das Kursziel für Intel auf 200 US-Dollar. Die Analysten loben das wachsende Auftragsgeschäft. Auch die Prognosen für Server-Prozessoren steigen für die kommenden Jahre.

Cantor Fitzgerald zieht nach und sieht die Aktie nun bei 150 Dollar. Die Experten verweisen darauf, dass Unternehmen massiv neue KI-Infrastruktur aufbauen. Davon profitiert Intel mit modernen Chip-Verpackungen. Gerüchte über neue Großkunden aus der Tech-Branche befeuern den Optimismus zusätzlich.

Härtetest im Sommer

Noch im Juli zeigt das Management die Zahlen für das zweite Quartal. Dieser Termin gilt als Bewährungsprobe für die Strategie des Vorstands. Das Ziel: zurück an die Spitze der Chipfertigung. Im ersten Jahresviertel setzte die Sparte rund 5,4 Milliarden Dollar um.

Intel hat parallel bereits einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der neue 18A-P-Fertigungsprozess hat pünktlich die Risikoproduktion gestartet. Das ist wichtig für die Aufholjagd in der Industrie.

Neue Prozessoren in den Startlöchern

Derweil sickern Details zur kommenden Desktop-Serie „Nova Lake-S“ durch. Die Leaks deuten auf Modelle mit 18 Kernen hin. Ein spezielles Cache-Design soll die Leistung spürbar steigern.

Parallel dazu passt das Unternehmen die Preise älterer Modelle an. Der Core Ultra 7 270K Plus kostet künftig 349 Dollar. Das Management balanciert so eigene Produktionskosten und den harten Konkurrenzdruck aus.

Die langfristige Dynamik beeindruckt. Seit Jahresbeginn verbucht das Papier ein gewaltiges Plus von 222,09 Prozent. Aktuell notiert der Wert weit über dem langfristigen Durchschnitt von 52,91 Euro. Der jüngste Kursrückgang wirkt da nur wie eine kleine Delle. Hält der Rückenwind durch die Analysten an, könnte das Jahreshoch von 124,58 Euro bald wieder fallen.

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