Am Optionenmarkt braut sich etwas zusammen. Investoren wetten bei der ING Groep auf kräftige Kursbewegungen. Die implizite Volatilität für Call-Optionen schoss zuletzt deutlich nach oben. Das deutet auf eine unruhige Phase für die Aktie hin, die auf Sicht von zwölf Monaten gut 42 Prozent zulegte.
Ein wesentlicher Kurstreiber verliert bald an Kraft. Die Bank hat ihr Aktienrückkaufprogramm über 1,1 Milliarden Euro fast vollständig abgeschlossen. Bis zum 21. April kaufte der Konzern rund 45,3 Millionen Papiere zurück. Damit sind etwa 96,5 Prozent des Volumens ausgeschöpft.
Dividende und personeller Wechsel
Parallel dazu bereitet die Bank die Ausschüttung vor. Anfang Mai soll eine Dividende von 0,736 Euro je Aktie fließen. Das Management setzt ferner auf personelle Kontinuität. Die Hauptversammlung bestätigte Ida Lerner als neue Finanzchefin. Sie übernimmt den Posten von Tanate Phutrakul.
Operativ hält der Vorstand an seinen Zielen fest. Für das laufende Geschäftsjahr peilt die Bank einen Gesamtertrag von rund 24 Milliarden Euro an. Das Provisionsgeschäft soll dabei um bis zu zehn Prozent wachsen. Indes scheiterte der geplante Verkauf der russischen Tochtergesellschaft an regulatorischen Hürden. Der Käufer konnte die notwendigen Bedingungen nicht erfüllen.
ING Groep N.V. Aktie Chart
Ausblick für die Aktie
Die Aktie notiert aktuell bei 23,89 Euro. Damit liegt das Papier seit Jahresbeginn knapp drei Prozent im Minus. Im Vergleich zum 50-Tage-Durchschnitt behauptet sich der Kurs jedoch leicht im positiven Bereich.
Mit der Dividendenzahlung im Mai und dem nahenden Ende des Rückkaufprogramms verändern sich nun die technischen Rahmenbedingungen für den Kurs. Die hohe Aktivität am Derivatemarkt deutet darauf hin, dass Marktteilnehmer zeitnah mit einem Ausbruch aus der aktuellen Seitwärtsphase rechnen.
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