Das milliardenschwere Aktienrückkaufprogramm von ING nähert sich dem Ende. Gut 96 Prozent des Volumens sind laut der aktuellen Wochenmeldung abgearbeitet. Es fehlen nur noch rund 35 Millionen Euro.
Wochenbilanz des Programms
In der Woche vom 12. bis 16. Oktober kaufte die Bank genau eine Million eigene Aktien zurück. Der Durchschnittspreis lag bei 29,96 Euro, das Volumen betrug knapp 30 Millionen Euro. Angekündigt hatte ING das Programm am 30. April 2026, der Rahmen liegt bei einer Milliarde Euro.
Seit dem Start hat ING über 33,7 Millionen Aktien eingesammelt. Der Durchschnittskurs über die gesamte Laufzeit beträgt 28,62 Euro, insgesamt flossen bislang rund 965 Millionen Euro. Die zurückgekauften Papiere sollen das Aktienkapital verringern, also eingezogen werden.
Auffällig: Der Wochenschnitt der Käufe liegt gut einen Euro über dem Durchschnitt des Gesamtprogramms. Die Aktie hat sich seit dem Frühjahr also verteuert, die Bank zahlt für die letzten Tranchen mehr als zu Beginn.
Aktie gibt zum Wochenstart nach
Am Montag gehörte ING zu den schwächsten Werten im Amsterdamer Leitindex AEX. Das Papier verlor 1,85 Prozent und schloss bei 29,51 Euro. Der Gesamtmarkt gab nur leicht nach, der AEX büßte 0,13 Prozent ein. Auch andere Bankwerte standen unter Druck: ABN AMRO fiel um 1,68 Prozent auf 40,30 Euro.
Der Schlusskurs lag damit knapp unter dem Wochendurchschnitt der Rückkäufe. Die Bank konnte zuletzt also zu Preisen einsammeln, die nahe am aktuellen Niveau liegen.
Was jetzt ansteht
Bei einem Wochentempo von rund 30 Millionen Euro ist die Restsumme von gut 35 Millionen Euro in etwa ein bis zwei Wochen aufgebraucht. ING dürfte das Programm damit in Kürze abschließen. Die Bank veröffentlicht weiterhin jeden Dienstag einen Fortschrittsbericht, den nächsten also in einer Woche.
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