ING-Aktie: Das läuft richtig rund!

Die niederländische Bank meldet starkes Gewinnwachstum und erhöht ihre Ertragsziele für die kommenden Jahre

Auf einen Blick:
  • Quartalsgewinn von 1,41 Milliarden Euro übertrifft Analystenerwartungen um rund 5 Prozent
  • Umsatzprognose für 2026 auf 24 Milliarden Euro angehoben, für 2027 auf 25 Milliarden Euro
  • Gebühreneinnahmen stiegen 2025 um 15 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro
  • Eigenkapitalrendite soll 2027 auf über 15 Prozent steigen

Die Zahlen von ING können sich wirklich sehen lassen. Im vierten Quartal kam die niederländische Bank auf einen Gewinn von 1,41 Milliarden Euro. Das sind satte 22 Prozent mehr als im Vorjahr und deutlich über den Erwartungen der Analysten, die mit 1,34 Milliarden Euro gerechnet hatten. Auch beim Umsatz überraschte ING positiv mit 5,80 Milliarden Euro gegenüber geschätzten 5,65 Milliarden Euro.

Was dabei besonders ins Auge sticht ist die Entwicklung bei den Gebühreneinnahmen. Die sind 2025 um 15 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro gestiegen. CEO Stephen van Rijswijk spricht von starkem kommerziellen Wachstum, getragen von einer wachsenden Kundenbasis. Genau diese Diversifizierung der Einnahmequellen macht ING weniger abhängig von den Zinsentwicklungen.

Die Prognosen steigen kräftig an

Für 2026 rechnet ING jetzt mit Gesamteinnahmen von rund 24 Milliarden Euro, deutlich mehr als die 23 Milliarden Euro aus 2025. Und es geht weiter nach oben. Für 2027 peilt die Bank sogar 25 Milliarden Euro an. Die Eigenkapitalrendite soll von aktuell 13,6 Prozent auf über 14 Prozent in diesem Jahr und über 15 Prozent im kommenden Jahr klettern.

Dabei hat ING ein turbulentes Jahr 2025 mit geopolitischen Spannungen und Handelskriegen ohne nennenswerte Gewinneinbußen überstanden. Die Kosten sollen moderat auf bis zu 12,8 Milliarden Euro steigen, bleiben damit aber unter Kontrolle. Die Kernkapitalquote liegt bei soliden 13,1 Prozent.

ING zeigt damit eindrucksvoll, wie sich eine Bank auch in unsicheren Zeiten erfolgreich positionieren kann. Die Kombination aus Kundenwachstum, steigenden Gebühren und solider Kostenkontrolle verspricht weiteres Potenzial. Anleger dürften die erhöhten Prognosen durchaus wohlwollend zur Kenntnis nehmen.

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