Die Infineon-Aktie verliert am Mittwoch rund 1,5 Prozent an Wert und fällt wieder auf das Kursniveau von 40 Euro zurück. Hat die Börse die Quartalszahlen des deutschen Halbleiterkonzerns denn nicht gut aufgenommen?
Umsatz und Gewinn über den Erwartungen
Eigentlich gibt es keinen Grund, die Zahlen von Infineon schlecht aufzunehmen. Der Halbleiterkonzern konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen der Analysten schlagen.
Der Umsatz stieg im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2025/26 um sieben Prozent auf 3,66 Milliarden Euro. Die Markterwartung lag mit 3,62 Milliarden Euro minimal darunter.
Auch beim Gewinn konnte Infineon den Analystenkonsens leicht übertreffen. Während dieser bei 0,34 Euro je Aktie lag, lieferte der Konzern einen bereinigten Gewinn je Aktie in Höhe von 0,35 Euro — eine Steigerung von sechs Prozent.
Die wichtigsten Margenkennzahlen von Infineon entwickelten sich ebenfalls positiv. Die Segmentsergebnismarge kletterte um 0,6 Prozentpunkte auf 17,9 Prozent und die Bruttomarge erhöhte sich von 40,7 auf 43,0 Prozent. Beides starke Signale für die Verbesserung der operativen Effizienz von Infineon.
Moderates Wachstum und Upside
Wachstumsmotor des Technologiekonzerns ist derzeit die Nachfrage nach Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren. Infineon kündigte an, aufgrund des KI-Booms seine Investitionen in diesem Bereich um etwa 500 Millionen Euro zu erhöhen.
Für das laufende Geschäftsjahr kündigte der Halbleiterkonzern ein moderates Umsatzwachstum an. Die meisten Analysten sehen derzeit ein leichtes Upside für die Infineon-Aktie.
Infineon-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Infineon-Analyse vom 05. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Infineon-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Infineon-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
