Infineon-Aktie: Starker Auftakt – positive Perspektiven!

Infineon startet stark ins Geschäftsjahr und erwartet Milliardenumsätze mit KI-Leistungshalbleitern. Ein Zukauf im Sensorbereich und eine neue Fabrik sollen das Wachstum weiter beschleunigen.

Auf einen Blick:
  • Milliardenumsätze mit KI-Leistungshalbleitern erwartet
  • Neue Fabrik in Dresden startet Sommer 2026
  • Zukauf stärkt Sensor-Geschäft für 230 Mio. Euro
  • Aktie zeigt technisch intakten Aufwärtstrend

CEO Jochen Hanebeck sprach von einem „erfolgreichen Start“ ins Geschäftsjahr. Besonders im Fokus stehen AI-Power-Halbleiter. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Unternehmen in diesem Bereich einen Umsatz von 1,5 Mrd. Euro, für 2027 sogar 2,5 Mrd. Euro. Die neue Dresdner Fab 4 soll im Sommer 2026 den Betrieb aufnehmen und die Produktionskapazitäten für Leistungshalbleiter deutlich erweitern. Der KI-Boom in Rechenzentren sowie die zunehmende Elektrifizierung im Automotive- und Industriebereich gelten als strukturelle Wachstumstreiber.

Parallel stärkt Infineon sein Sensor-Geschäft durch einen gezielten Zukauf. Am 3. Februar gab das Unternehmen den Erwerb des fabless Sensor-Portfolios von ams OSRAM bekannt. Der Kaufpreis liegt bei 570 Mio. Euro (debt- und cash-free). Das Portfolio umfasst nicht-optische Analog- und Mixed-Signal-Sensoren für Automotive, Industrie und Medizintechnik. Für 2026 erwartet Infineon einen Umsatzbeitrag von rund 230 Mio. Euro. Ab dem Closing im zweiten Kalenderquartal 2026 soll die Transaktion ergebnissteigernd wirken.

Infineon Aktie Chart

Struktur bestätigt intakten Trend

Infineon hat den Rücksetzer an die letzten Hochs sowie an die Unterstützungszone zwischen 37,1 und 39,4 Euro klar gekauft. Damit rücken auf der Oberseite die Allzeithochs als nächstes Ziel in den Fokus. Aus diesen Hochs ergibt sich zugleich eine Widerstandszone. Um diese zu erreichen, muss die Aktie den aktuellen Aufwärtstrend weiter bestätigen.

Ein Bruch unter die Unterstützungszone würde dieses Szenario infrage stellen und eher für einen weiteren Rücklauf sprechen. In diesem Fall könnte die Trendlinie, die sich von den Tiefs im April 2025 einzeichnen lässt, als erste Anlaufstelle dienen. Solange der Markt jedoch über den letzten Tiefs bleibt und weiterhin höhere Hochs sowie höhere Tiefs ausbildet, spricht das für eine Fortsetzung der Stärke.

Ihr Konrad

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