Infineon Aktie: Oddo BHF hebt auf Outperform

Symbolbild, KI-generiert

Oddo BHF sieht Infineon nach Kursverlusten attraktiv bewertet; der geplante Geschäftsverkauf soll die strategische Ausrichtung schärfen.

Auf einen Blick:
  • Oddo BHF stuft Infineon auf Outperform hoch
  • Verkauf an Winbond für 1,12 Milliarden US-Dollar vereinbart
  • Vollzug vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen
  • Rund 350 Beschäftigte wechseln zu Winbond

Nach einer Phase spürbarer Kursschwankungen rückt bei Infineon die Bewertung wieder verstärkt in den Fokus der Analysten. Das Bankhaus Oddo BHF stufte die Aktie am 18. September auf „Outperform“ hoch. Analyst Stephane Houri begründete diesen Schritt mit der attraktiven Bewertung nach zuvor erlittenen starken Kursverlusten. Zudem verwies er auf optimistische Aussichten für das Jahr 2027.

Am Aktienmarkt reagieren die Notierungen zurückhaltend. Im heutigen Börsenhandel notiert der Wert bei 56,60 Euro, was einem leichten Tagesverlust von 1,1 Prozent entspricht. Seit Jahresanfang steht für die Anleger dennoch ein Kursplus von 50 Prozent zu Buche.

Die Einschätzung der Analysten spiegelt die Erwartung wider, dass sich die geschäftliche Entwicklung mittelfristig stabilisiert. Für Anleger steht dabei die strategische Aufstellung im Mittelpunkt. Das Management treibt eine gezielte Bereinigung der Aktivitäten voran.

Fokussierung durch Verkauf des Speichergeschäfts

Infineon trennt sich vom Speichergeschäft, um die eigenen Ressourcen gezielter einzusetzen. Das Unternehmen vereinbarte den Verkauf seines NOR-Flash- und F-RAM-Geschäfts an Winbond Electronics. Die Vereinbarung umfasst ein Volumen von 1,12 Milliarden US-Dollar auf schulden- und liquiditätsfreier Basis. Der endgültige Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und ist für das zweite Halbjahr 2027 geplant.

Mit dieser Veräußerung schärft das Management das Profil des Chipherstellers. Der Rückzug aus standardisierten Speichertechnologien markiert einen weiteren Baustein in der langfristigen Ausrichtung auf strategische Wachstumsfelder.

Der Schritt bringt zugleich operative Veränderungen mit sich. Laut Handelsblatt wechseln rund 350 Beschäftigte in zehn Ländern zu Winbond. Finanziell bedeutet die Trennung von diesem Bereich künftig einen Verzicht auf rund 350 Millionen Euro an Jahresumsatz.

Infineon-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Infineon-Analyse vom 28. September liefert die Antwort:

Die neusten Infineon-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Infineon-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Infineon: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)