Die Zahlen von Infineon können sich sehen lassen. Der Umsatz im ersten Quartal lag bei 3,66 Milliarden Euro und damit leicht über den Erwartungen der Analysten von 3,62 Milliarden Euro. Doch das ist nur die halbe Geschichte. Viel interessanter ist, was CEO Jochen Hanebeck für die kommenden Jahre ankündigt.
Das KI-Datacenter-Geschäft soll regelrecht explodieren. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt Infineon bereits 1,5 Milliarden Euro Umsatz an. Bis 2027 soll dieser Bereich dann auf 2,5 Milliarden Euro zulegen. Das entspricht einem Sprung von fast 67 Prozent innerhalb eines Jahres. Die Nachfrage nach Chips für KI-Rechenzentren treibt die Münchner offensichtlich an.
Infineon investiert massiv in Kapazitäten
Um die erwartete Nachfrage auch bedienen zu können, greift Infineon tief in die Tasche. Die geplanten Investitionen für das Geschäftsjahr 2026 wurden um satte 500 Millionen Euro auf insgesamt 2,7 Milliarden Euro erhöht. Das Geld fließt vor allem in den Ausbau der Fertigungskapazitäten für Stromversorgungen in Rechenzentren. Hanebeck macht deutlich, dass man die Investitionen vorzieht, um Kunden optimal bedienen zu können.
Besonders spannend entwickelt sich das Segment Power and Sensor Systems. Zwar ging der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal um 3 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro zurück. Doch Infineon erwartet hier im Jahresverlauf ein deutlich stärkeres Wachstum als im Konzernschnitt. Die Datacenter-Nachfrage wird diesen Bereich antreiben. Für Anleger bedeutet das klare Wachstumsperspektiven in einem Zukunftsmarkt, der gerade erst richtig Fahrt aufnimmt.
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