Vor einigen Wochen hatte Infineon eine wegweisende Kooperation angekündigt, welche die Zukunftsperspektive des Chip-Konzerns deutlich verbessert. Demnach arbeitet Infineon mit dem chinesischen Elektronikhersteller Lenovo zusammen, um die Entwicklung des autonomen Fahrens zu beschleunigen.
Infineon-Aktie: Roboauto-Kooperation mit Lenovo
Lenovo wird künftig seine Domain‑Controller‑Einheiten AD1 und AH1 mit Mikrocontrollern der AURIX‑Familie von Infineon kombinieren. Diese Bausteine sind zentral für Fahrerassistenzsysteme, Energieeffizienz und schnellen Datenaustausch im Fahrzeug. Gemeinsam wollen beide Unternehmen leistungsstarke Computing‑Plattformen entwickeln, die künstliche Intelligenz direkt in softwaredefinierte Fahrzeuge integrieren.
Die Kooperation richtet sich an Automobilhersteller, die vernetzte und sichere Fahrzeuge der Autonomiestufen L2 bis L4 entwickeln. Infineon betont, dass AURIX‑Mikrocontroller als sicherheitskritische Architektur eine Schlüsselrolle im Übergang zu softwaredefinierten Fahrzeugen spielen. Lenovo sieht die Partnerschaft als wichtigen Baustein seiner Strategie für smarte Fahrzeugtechnologien und verweist auf die Zuverlässigkeit der Infineon‑Halbleiter als Grundlage für seine Plattformen.
Die gemeinsame Lösung soll Entwicklungszyklen verkürzen, Flexibilität erhöhen und die Zuverlässigkeit komplexer Fahrzeugarchitekturen verbessern. Beide Unternehmen arbeiten zudem mit weiteren Partnern entlang der automobilen Wertschöpfungskette zusammen – von Systemintegration über Software bis hin zu Tools – und wollen dieses Ökosystem weiter ausbauen.
Infineon und Lenovo planen, ihre Kooperation künftig noch stärker zu vertiefen, indem sie fortschrittliche Hardware mit intelligenter Softwareintegration verbinden. Ziel ist es, eine neue Generation vernetzter, automatisierter und nachhaltiger Mobilität zu ermöglichen.
Infineon-Aktie: Autonomes Fahren – irres Zukunftspotenzial
Zur Einordnung: Der Markt für autonomes Fahren gilt als einer der größten Wachstumstreiber der Automobilindustrie. Analysten erwarten, dass das Segment bis Anfang der 2030er‑Jahre ein weltweites Volumen von mehreren hundert Milliarden Dollar erreichen könnte, getrieben durch steigende Rechenleistung, neue Software‑Modelle und den Bedarf an sicherheitskritischer Elektronik.
Infineon-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Infineon-Analyse vom 30. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Infineon-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Infineon-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
