Mit einem Kursverlust von ca. 2,5 Prozent ist die Infineon-Aktie am Freitagmorgen der größte Verlierer im deutschen Leitindex DAX. Gibt es denn schlechte Nachrichten vom Halbleiterkonzern?
Schwache Performance von Dell und Marvell
Schlechte Nachrichten gibt es vom DAX-Konzern selbst nicht, aber von anderen Unternehmen aus der Halbleiterbranche. Nach der Vorlage ihrer Quartalszahlen rutschten die Aktienkurse des Chipkonzerns Marvell Technology und des Serverherstellers Dell Technology tief in rotes Terrain.
Beide US-Technologiekonzerne haben mit ihren Zahlen für das abgelaufene Vierteljahr und vor allem mit ihren Prognosen die Erwartungen des Marktes enttäuscht. Die Euphorie der Börse in Bezug auf die Nachfrageentwicklung bei KI-Chips und KI-optimierter Serverinfrastruktur war offenbar etwas zu hoch.
Sowohl Marvell als auch Dell mussten ihre Prognosen ein wenig zurückschrauben. Diese Enttäuschung übertrug sich heute Morgan auch auf die Infineon-Aktie. Anleger befürchten nun, dass auch beim deutschen Halbleiterkonzern die Erwartungen an die Kundennachfrage zu hoch sein könnten.
Breite Diversifizierung und moderate Bewertung
Zu groß dürften die Auswirkungen auf Infineon allerdings nicht sein. Der deutsche Konzern ist sehr breit diversifiziert und kaum von einzelnen Unternehmen in bestimmten Branchen abhängig.
Zudem ist die Infineon-Aktie mit einem Forward-Kurs-Gewinn-Verhältnis von ca. 18 im Vergleich zu vielen anderen Unternehmen der Halbleiterbranche relativ moderat bewertet. Das Downside des DAX-Titels hält sich vor diesem Hintergrund in Grenzen. Anleger können stärkere Kursrückgänge für einen Kauf nutzen.
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