Infineon liefert Enphase Energy monolithische bidirektionale GaN-Schalter für Festkörpertransformator-Leistungsmodule, wie das Unternehmen am 26. Oktober mitteilte. Die Bauelemente sind für 900 Volt ausgelegt und kommen unter anderem für KI-Rechenzentren zum Einsatz. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um die weltweit ersten Bauelemente dieser Art.
GaN-Technologie für die Stromversorgung
Vor rund zwei Wochen kündigte Infineon außerdem eine vertiefte Zusammenarbeit mit NVIDIA an. Dabei geht es um GaN-basierte Stromwandlungssysteme für 800-Volt-Gleichstromarchitekturen in KI-Rechenzentren. Infineons Technologie soll für die Hochvolt-Zwischenbus-Umwandlung eingesetzt werden.
Auf der Fertigungsseite kündigte Infineon vor gut einer Woche für Villach Investitionen von rund 1,1 Milliarden Euro bis 2034 an. Dort plant das Unternehmen eine Hochvolumenfertigung für GaN-Leistungshalbleiter auf 300-Millimeter-Wafern.
Der Produktionsstart ist für Ende 2027 vorgesehen. Die Europäische Kommission genehmigte dafür staatliche Beihilfen von 319 Millionen Euro im Rahmen des EU-Chips-Acts.
Ein weiteres Gemeinschaftsprojekt starteten Infineon, UnternehmerTUM Accelerator, Microsoft und NVIDIA am 22. Oktober: das „Physical AI Growth Lab“ für europäische Start-ups. Das kostenlose Programm verlangt keine Beteiligung und ist für Januar bis April 2027 angesetzt.
Geschäftszahlen und Messeauftritt im November
Für Anleger steht als nächster Unternehmenstermin der 10. November an. Infineon hat für diesen Tag die Veröffentlichung der Ergebnisse des vierten Quartals und des Geschäftsjahres 2026 angekündigt. Vorgesehen ist außerdem der Ausblick für das Geschäftsjahr 2026/27.
Ebenfalls am 10. November beginnt in München die electronica. Infineon hat für die Messe Präsentationen zu Lösungen für künstliche Intelligenz, Robotik und Mobilität angekündigt. Die Veranstaltung läuft bis zum 13. November.
Stand heute, 03. November: Infineon – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Infineon investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 03. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
