Imperial Brands treibt den Konzernumbau voran und setzt dabei auf eine konsequente Rückgabe von Kapital an die Aktionäre. Während das Management eigene Anteile zukauft, soll eine neue Partnerschaft mit Capgemini die digitale Transformation beschleunigen. Anleger stellen sich nun die Frage, ob diese Maßnahmen ausreichen, um die ehrgeizigen Wachstumsziele bis 2030 zu erreichen.
Kapitalrückgabe und Vertrauensbeweis
In der laufenden Woche hat das Unternehmen seine Strategie zur Kapitalallokation weiter untermauert. Am Donnerstag kaufte Imperial Brands im Rahmen seines 1,45 Milliarden Pfund schweren Rückkaufprogramms für das Geschäftsjahr 2026 weitere 474.606 Aktien zurück.
Dass bereits am Dienstag auch CEO Lukas Paravicini und CFO Murray McGowan eigene Aktiengeschäfte meldeten, interpretieren Marktbeobachter als Zeichen der Zuversicht in die mittelfristige Entwicklung des Konzerns. Solche Transaktionen der Führungsebene werden am Markt oft genau beobachtet, um die interne Einschätzung der zukünftigen Kursentwicklung abzuwägen.
Digitale Transformation mit Capgemini
Hinter den Kulissen arbeitet das Unternehmen an einer tiefgreifenden Modernisierung. Die Mitte Februar verkündete globale Partnerschaft mit Capgemini soll Imperial Brands in ein datengesteuertes Unternehmen transformieren. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Datenanalyse will der Konzern Kundenbedürfnisse präziser erfassen und die Vertriebseffizienz steigern.
Im Zuge dieser Neuausrichtung werden spezifische Teams in den Bereichen Finanzen, Beschaffung und Lieferkette in Polen an Capgemini übertragen. Dieser Schritt soll die operativen Abläufe verschlanken und die Kostenstruktur optimieren.
Die Ziele bis 2030
Diese Effizienzsteigerungen sind ein zentraler Baustein, um die gesteckten Finanzziele für das Jahr 2030 zu erreichen. Das Management strebt ein jährliches Wachstum des bereinigten operativen Gewinns von drei bis fünf Prozent an. Besonders im Fokus steht das Geschäft mit Tabak-Alternativen (Next Generation Products), das dauerhaft zweistellige Zuwachsraten bei den Umsätzen liefern soll.
Die finanzielle Basis für diesen Wandel scheint solide, da das Unternehmen jährlich einen freien Cashflow zwischen 2,2 und 3,0 Milliarden Pfund erwartet. Trotz der strategischen Fortschritte notiert die Aktie aktuell bei 37,16 Euro und damit auf Sicht von sieben Tagen rund 2,8 Prozent im Minus. In den kommenden Monaten wird entscheidend sein, wie schnell die Kooperation mit Capgemini erste messbare Erfolge bei der Skalierung der neuen Produktplattformen in den USA und Europa liefert.
Imperial Brands-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Imperial Brands-Analyse vom 20. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Imperial Brands-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Imperial Brands-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
