Mit einem Kursplus von 2,6 Prozent hat sich die Aktie von Illumina am Freitag aus dem Handel verabschiedet. Das Papier schloss bei 242,55 Euro und rückte damit wieder dicht an seinen Höchststand heran.
Bis zum 52-Wochen-Hoch von 246,90 Euro trennt die Notierung lediglich ein Abstand von 1,8 Prozent. Einen einzelnen konkreten Unternehmensanlass für den Kurssprung zum Wochenschluss gab es nicht, doch mehrere fundamentale und strategische Entwicklungen der vergangenen Tage stützen die Bewertung.
Deutlich angehobene Kursziele der Analysten
Spürbaren Auftrieb erhielt die Aktie durch positive Kommentare von der Wall Street. Medienberichten zufolge passten gleich zwei Analysehäuser ihre Bewertungen nach oben an. Am 28. September schraubte Piper Sandler das Kursziel für Illumina von zuvor 225 $ auf nun 305 $ nach oben und bestätigte die Einstufung mit „Overweight“.
Nur einen Tag später folgte Leerink Partners mit einem ähnlichen Schritt: Das Analysehaus hob sein Kursziel am 29. September von 220 $ auf 300 $ an und behielt die Einstufung „Outperform“ bei. Beide Häuser sehen damit weiteres Aufwärtspotenzial für den US-Konzern.
Software-Aktualisierung und Expansion im Baltikum
Auf operativer Ebene treibt das Unternehmen die Weiterentwicklung seiner Technologie voran. Am Mittwoch veröffentlichte Illumina die Version DRAGEN 4.6. Das Update integriert eine GBA-Unterstützung für Multi-Regional Joint Detection und verbessert die Erkennung von F8-Strukturvarianten. Zudem bietet die neue Version eine erweiterte Flexibilität im Umgang mit Referenzgenomen.
Parallel dazu baut Illumina seine internationale Präsenz im Bereich der Genomik aus. Bereits am 25. September unterzeichnete der Konzern eine Absichtserklärung mit sechs lettischen Institutionen aus Forschung, Biomedizin und dem Hochschulbereich. Ziel der Kooperation ist es, die Genomforschung und die Präzisionsmedizin in Lettland gemeinsam voranzubringen.
Aktientransaktionen im Board of Directors
Auch aus den Gremien des Unternehmens gab es Neuigkeiten. Laut Meldungen an die US-Börsenaufsicht SEC erhielten Führungskräfte Anteile im Rahmen der Vergütung für das abgelaufene dritte Quartal.
Director Keith A. Meister erwarb am Freitag 107 Aktien anstelle von Barauszahlungen für seine Tätigkeit im Board und in Ausschüssen zu einem Preis von 219,8037 $ je Aktie. Director Scott B. Ullem erhielt im Zuge dieser Board-Vergütungen 113 Aktien zum identischen Transaktionspreis von 219,8037 $.
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