IBM Aktie: Innovationszentrum mit Lockheed Martin gegründet

Symbolbild, KI-generiert

IBM erweitert sein Quantencomputing-Netzwerk, vereinbart Fördermittel über eine Milliarde US-Dollar und investiert zusätzlich in die Chipfertigung.

Auf einen Blick:
  • Gemeinsames Quanten-Zentrum mit Lockheed Martin
  • Lightwell-Kooperation mit IBM und Red Hat
  • Rechendurchsatz um das 25-Fache gesteigert
  • Aktie seit Jahresbeginn 22 Prozent schwächer

Der US-Technologiekonzern IBM baut sein weltweites Netzwerk im Bereich des Quantencomputings aus. Neben dem Ausbau der eigenen Fertigungskapazitäten setzt das Unternehmen verstärkt auf strategische Allianzen mit Industrie und Spitzenforschung. Am 10. September gaben IBM und der Technologiekonzern Lockheed Martin die Gründung eines gemeinsamen Innovationszentrums für Quantentechnologie an der ETH Zürich bekannt.

Partnerschaften in Forschung und Software

Die Initiative in der Schweiz soll dazu beitragen, Quantenanwendungen aus den Forschungslaboren in praktische Einsatzfelder zu überführen. Bereits am 9. September kündigte LTM eine Zusammenarbeit mit IBM und der Konzerntochter Red Hat rund um das Projekt Lightwell an.

Begleitet werden die Partnerschaften von Fortschritten in der Hardware-Leistungsfähigkeit: Am 3. September meldete der Konzern eine Steigerung des Durchsatzes bei Quantenberechnungen um das 25-Fache.

Zudem engagiert sich der IT-Konzern auf regulatorischer Ebene für den Sektor. Vor rund zwei Wochen stellte sich IBM gemeinsam mit Microsoft hinter den Gesetzentwurf des American Quantum Competitiveness Act, nachdem ein Ausschuss des US-Repräsentantenhauses die Gesetzesinitiative vorangetrieben hatte.

Milliardeninvestition in die Chipfertigung

Flankiert wird die wissenschaftliche Expansion durch erhebliche finanzielle Mittel für die Hardware-Entwicklung in den Vereinigten Staaten. Am Mittwoch finalisierte IBMs Einheit Anderon eine Fördervereinbarung über eine Milliarde US-Dollar im Rahmen des CHIPS and Science Act mit dem US-Handelsministerium.

Die Fördermittel fließen in Forschung und Entwicklung an der 300-Millimeter-Wafer-Fertigungsstätte für Quantenchips in Albany im Bundesstaat New York.

IBM selbst investiert separat eine weitere Milliarde US-Dollar in das Vorhaben. Medienberichten zufolge nutzten einige Marktteilnehmer die Bestätigung der Regierungsgelder am Mittwoch jedoch für Gewinnmitnahmen.

Kursentwicklung und Ausblick

An den Aktienmärkten spiegelte sich das Geschehen der vergangenen Handelstage in einer verhalteneren Tendenz wider. Am Freitag schloss das Papier mit einem Tagesverlust von 2,5 Prozent bei 201,90 Euro. Seit Jahresanfang verzeichnet die Aktie einen Rückgang von 22 Prozent.

Trotz dieser Kursschwäche treibt das Unternehmen die Verzahnung von Quantentechnologie und Softwareanwendungen kontinuierlich voran. Die breite Aufstellung über Kooperationen und eigene Produktionsstandorte soll dem Konzern helfen, sich in einem technologisch anspruchsvollen Zukunftsmarkt frühzeitig Marktanteile zu sichern.

Operativ bleibt das Ziel für das Gesamtjahr bestehen: Bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal stellte IBM ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent in Aussicht. Rückhalt kam zudem vom Analysehaus Susquehanna, das sein Kursziel für die Aktie am 31. August auf 235 US-Dollar angehoben hatte.

IBM-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IBM-Analyse vom 20. September liefert die Antwort:

Die neusten IBM-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IBM-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

IBM: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)