IBM stärkt sein Engagement im deutschen Profi-Fußball. Demnach kooperiert der US-Techkonzern mit Bayer 04 Leverkusen. Konkret geht es um eine neue Plattform, die Spiel- und Trainingsdaten mithilfe künstlicher Intelligenz deutlich schneller auswerten soll.
IBM-Aktie und Bayer 04 Leverkusen: KI soll bei Spielanalysen helfen
Die Lösung basiert vollständig auf der IBM‑Cloud und kombiniert automatisierte Bilderkennung mit skalierbaren Rechenressourcen. Ziel ist es laut Mitteilung, die bislang zeitintensiven manuellen Analysen zu verkürzen und Analysten mehr Raum für strategische Entscheidungen zu geben.
Zum Einsatz kommen unter anderem „watsonx.ai Studio“ für die Entwicklung individueller KI‑Modelle sowie „watsonx.ai Runtime“, das diese Modelle in bestehende Abläufe integriert. Die vielen Videoaufnahmen werden in der IBM‑Cloud gespeichert. Aufwendige Rechenarbeiten übernimmt ein automatisiertes System, das je nach Bedarf zusätzliche Leistung bereitstellt.
IBM‑Manager Hardy Groeger betont: „Die Plattform bietet zuverlässige, erklärbare Einblicke und fördert eine datengetriebene Zukunft im Profifußball“.
IBM-Aktie: Verein sieht Meilenstein für digitale Strategie
Auch die Leverkusener sprechen von einem wichtigen Schritt. Moriz Laux, Teamleiter Sports Technologies, erklärt laut Mitteilung: „Diese Partnerschaft ist für uns ein Meilenstein auf dem Weg in eine zukunftsorientierte und datengetriebene Digitalisierung wichtiger Prozesse“. Die Plattform soll flexibel erweiterbar sein und künftig auch weitere Teams oder neue Technologien einbinden.
Zur Einordnung: Die Kooperation zeigt, wie stark der Profisport auf datenbasierte Entscheidungen setzt. Für IBM ist das Projekt ein weiteres Beispiel dafür, wie sich KI‑Lösungen in komplexen Echtzeitumgebungen positionieren lassen. Auch hier gibt es starkes Geschäftspotenzial für den Techkonzern.
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