IBM-Aktie: Erholt sie sich noch einmal?

Nach ihrem massiven Kurssturz am Montag konnte sich die IBM-Aktie am Dienstag und Mittwoch wieder um 6,5% erholen. Hat es die Börse damit übertrieben?

Auf einen Blick:
  • Positive Analystenstimmen von UBS und Evercore ISI
  • Großauftrag der Defense Commissary Agency
  • Technisch überverkaufte Situation der Aktie

Nach ihrem massiven Kurssturz am Montag konnte sich die IBM-Aktie am Dienstag und Mittwoch wieder um 6,5 Prozent erholen. Hat es die Börse mit der Abstrafung von Big Blue zum Wochenbeginn übertrieben?

Gründe für die leichte Erholung

Offenbar, so zumindest die Einschätzung von zwei renommierten Banken. Die Schweizer Großbank UBS hat die IBM-Aktie heute von „Verkaufen“ auf „Neutral“ hochgestuft. Analysten verwiesen darauf, dass der Kurssturz von 13 Prozent am Montag eine attraktive Einstiegsgelegenheit für Langzeitanleger geschaffen hat und die Risiken nun eingepreist seien.

Auch die Experten von Evercore ISI bezeichneten den Ausverkauf als Kaufgelegenheit. Sie betonten, dass IBMs eigene KI-Plattformen (wie watsonx) dabei helfen, die Risiken für das Mainframe-Geschäft zu dämpfen.

Zudem vermeldete IBM heute bekannt, einen Vertrag zur Modernisierung der elektronischen Preisauszeichnung für die Defense Commissary Agency (DoD) erhalten zu haben, was das Vertrauen in die Consulting-Sparte stärkte.

Und nicht zuletzt hatte der hohe Kursverlust im Februar zu einer technisch überverkauften Situation geführt. Der Indikator RSI fiel auf einen für die IBM-Aktie außergewöhnlich tiefen Wert.

Wird es eine nachhaltige Erholung?

Ob sich die IBM-Aktie allerdings nachhaltig erholen und wieder auf Kurse von über 300 US-Dollar steigen wird, ist derzeit fraglich. Auch Big Blue leidet unter der allgemeinen Skepsis der Börse gegenüber IT-Aktien, die Angst vor einer Disruption der Branche durch Künstliche Intelligenz hat. Der „Anthropic-Schock“ vom Wochenbeginn könnte nur ein Vorgeschmack auf das sein, was IBM noch bevorsteht.

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