Iberdrola treibt die globale Energiewende weiter voran und festigt seine Position im asiatisch-pazifischen Raum. Mit dem Abschluss einer bedeutenden Übernahme in Australien setzt der Konzern ein klares Zeichen für seine langfristige Wachstumsstrategie. Anleger blicken nun darauf, wie sich diese gezielten Investitionen auf die ohnehin starke Ertragslage auswirken werden.
Strategischer Zukauf in Australien
Am vergangenen Freitag vermeldete Iberdrola den erfolgreichen Abschluss der Übernahme des Windparks Ararat im australischen Bundesstaat Victoria. Die Anlage verfügt über eine installierte Kapazität von 242 Megawatt und ist bereits seit 2017 am Netz. Für das Unternehmen ist dies ein wichtiger Meilenstein: Es handelt sich um die erste eigene Erzeugungsanlage in Victoria und gleichzeitig um den größten Windpark des Konzerns in ganz Australien.
Hinter diesem Schritt steht ein weitreichender Plan: Bis zum Jahr 2028 beabsichtigt Iberdrola, insgesamt rund eine Milliarde Euro in den australischen Markt zu investieren. Der Fokus liegt dabei auf Kernbereichen wie der Stromerzeugung durch langfristige Verträge sowie auf regulierten Netzen. Damit ist das Unternehmen nun in fünf australischen Bundesstaaten aktiv und stärkt seine Präsenz in einem Markt, der massiv auf Elektrifizierung setzt.
Starke Bilanz als Fundament
Die jüngste Expansion fußt auf einem soliden finanziellen Fundament. Ende Februar präsentierte die Konzernleitung die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025, die ein deutliches Wachstum zeigten. Der Nettogewinn stieg um 12 Prozent auf 6,285 Milliarden Euro, während das bereinigte EBITDA auf über 15,6 Milliarden Euro kletterte. Vor allem die stabilen Beiträge aus den regulierten Stromnetzen erwiesen sich dabei als verlässliche Ergebnistreiber.
Kann Iberdrola dieses hohe Tempo auch im laufenden Jahr beibehalten? Das Management zeigt sich optimistisch und hat die Ziele bereits klar definiert. Für das Jahr 2026 wird ein bereinigter Nettogewinn von mehr als 6,6 Milliarden Euro angestrebt. Getrieben werden soll diese Entwicklung durch die weltweit steigende Nachfrage nach Strom sowie kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur.
Iberdrola SA Aktie Chart
Fokus auf Kapazitätsausbau
Neben strategischen Zukäufen setzt der Konzern massiv auf den Ausbau eigener Anlagen. Allein im vergangenen Jahr wurden neue Erzeugungskapazitäten von 2,7 Gigawatt installiert. Mit weiteren 4,7 Gigawatt im Bau und einer Entwicklungspipeline von über 9 Gigawatt unterstreicht Iberdrola seinen Anspruch, die Marktführerschaft bei erneuerbaren Energien in wichtigen internationalen Märkten auszubauen.
An der Börse spiegelt sich dieser Kurs in einer positiven langfristigen Tendenz wider. Die Aktie beendete die Handelswoche am Freitag bei 19,23 Euro. Auch wenn der Titel damit leicht unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Februar notiert, unterstreicht das Plus von knapp 44 Prozent auf Jahressicht die aktuelle Stärke des Energieriesen. Im laufenden Jahr 2026 liegt die Aktie mit einer Performance von rund 2,2 Prozent bisher moderat im Plus.
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