Seit vielen Wochen befindet sich die Hypoport-Aktie nun schon im Tiefflug. Doch am Donnerstag ist das Papier der Fintech-Gruppe mit einem Kursgewinn über sechs Prozent der Spitzenreiter unter den Werten im SDAX. Was steckt hinter dem Kursplus?
Die Deutsche Bank ist bullisch
Auslöser des Kurssprungs der Hypoport-Aktie ist eine Kaufempfehlung der Deutschen Bank. Zwar senkten die Analysten das Kursziel drastisch von 318 auf 160 Euro, beließen die Einstufung aber auf „Kaufen“. Immerhin sieht die Deutsche Bank damit eine potenzielle Verdoppelung des Aktienkurses. Positiv bewertet die Bank vor allem das starke Wachstum des B2B-Kreditmarktplatzes Europace und die verbesserte Profitabilität der Tochtergesellschaft Value AG.
Offenbar fassen Anleger nun wieder etwas mehr Vertrauen in die operativen Ziele der Unternehmensgruppe. Das Unternehmen plant ein operatives Ergebnis (EBIT) zwischen 40 und 55 Millionen Euro (nach 33 Millionen Euro im Jahr vergangenen Jahr). Bis 2029 will Hypoport seine EBIT-Marge im Vergleich zu 2025 sogar verdoppeln.
Für Anleger mit Weitblick
Die Hypoport-Aktie könnte in naher Zukunft von einem „normaler werdenden“ Marktumfeld profitieren. Die Talsohle bei den privaten Immobilienfinanzierungen scheint durchschritten, und das Unternehmen gewinnt weiterhin Marktanteile bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken.
Für langfristig orientierte Anleger ist die Hypoport-Aktie zweifellos eines der interessantesten Turnaround-Investments auf dem deutschen Aktienmarkt. Der SDAX-Titel verlor innerhalb von nur zwölf Monaten mehr als die Hälfte seines Börsenwerts und notierte zuletzt auf dem niedrigsten Stand seit neun Jahren.
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