HPE schaltet einen Gang höher. Der Konzern profitiert massiv vom Hunger der Industrie nach KI-Infrastruktur. Neue Aufträge und eine angehobene Prognose stützen den Kurs von aktuell 40,50 Euro.
Netzwerk-Pakt für den KI-Markt
HPE weitet die Zusammenarbeit mit dem Distributor ScanSource aus. Im Zentrum steht das Portfolio von Juniper Networking. Das Management will damit die Reichweite bei Hochleistungsrechnern steigern. Unternehmen rüsten derzeit weltweit ihre Netzwerke für künstliche Intelligenz auf. Die Integration von Juniper soll diesen Trend langfristig in Umsatz verwandeln.
Umsatzsprung durch KI-Systeme
Diese Strategie schlägt sich bereits in den Büchern nieder. Der Umsatz im Netzwerksegment schoss im zweiten Quartal 2026 um 148 Prozent nach oben. Parallel dazu kletterten die Konzernerlöse um etwa 40 Prozent. Mit einem bereinigten Gewinn von 0,79 US-Dollar je Aktie übertraf HPE die eigenen Erwartungen deutlich.
Volle Auftragsbücher
Der Ausblick für das Gesamtjahr fällt entsprechend positiv aus. Der Vorstand hob die Gewinnprognose für 2026 an. Ein wichtiger Treiber ist der massive Auftragsbestand. Dieser nähert sich derzeit der Marke von sechs Milliarden US-Dollar. Vor allem die Nachfrage von Großunternehmen nach KI-Lösungen füllt die Speicher.
HPE rechnet nun mit einem freien Cashflow von mindestens 3,5 Milliarden US-Dollar. Damit liegt der Konzern aktuell über seinen ursprünglichen Langfristzielen. Anleger honorierten die Dynamik: Die Aktie verzeichnete seit Jahresbeginn ein Plus von über 96 Prozent.
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