HP-Aktie: Kommt es noch dicker?

HP leidet unter steigenden Komponentenpreisen und verhaltener KI-PC-Nachfrage. Großaktionäre reduzieren ihre Anteile, Analysten senken die Kursziele.

Auf einen Blick:
  • Kursrückgang trotz guter Quartalszahlen
  • Steigende Preise für CPUs und Speicher
  • Großaktionär Munich Re halbiert Position
  • Charttechnisch im klaren Abwärtstrend

Obschon HP zuletzt mit Zahlen die Erwartungen der Märkte übertroffen wurde, wird die Aktie weiterhin sehr kritisch beäugt. Das liegt vor allem an steigenden Komponentenpreisen. Bei GPUs und Arbeitsspeicher wurde die Schmerzgrenze längst überschritten. Eine brachiale Nachfrage bei Intel lässt nun befürchten, dass CPUs bald diesem Beispiel folgen könnten.

Während die Intel-Aktie am Freitag Rekorde schreiben konnte, ging es daher mit der HP-Aktie um 1,7 Prozent auf 19,79 US-Dollar zurück und die Abschläge seit Jahresbeginn weiteten sich auf etwas mehr als elf Prozent aus. Es zeichnet sich ein Szenario ab, bei dem Intel und AMD bevorzugt Kunden aus dem Serversegment bedienen und dabei den Consumermarkt nur mit einer (teuren) Resterampe versorgen.

HP auf der Verkaufsliste

Erschwerend hinzu kommt, dass bei HP das Druckergeschäft zuletzt eher enttäuschend verlief und viele große Aktionäre ihr Urteil längst gefällt haben. Laut einem Bericht von „marketbeat.com“ halbierte Munich Re seine Position am PC-Hersteller kürzlich nahezu. Parallel dazu rauschen die Kursziele der Analysten in die Tiefe.

HP Aktie Chart

HP droht zu einem klaren Verlierer des KI-Booms zu werden. Die Kosten explodieren, während die Nachfrage auf Kundenseite nach den aggressiv beworbenen „AI-PCs“ bislang eher verhalten ausfällt. Der Drang zum Upgraden wird zudem geringer, je teurer Notebooks und PCs werden.

Das sieht nicht gut aus

Aus charttechnischer Sicht ist die Lage für HP ebenfalls alles andere als erfreulich. Die 20-Dollar-Marke bietet aus psychologischer Sicht noch etwas Halt, erweist sich bisher aber als nur wenig stabil. Der Abwärtstrend bleibt unverkennbar mit Abschlägen von über 20 Prozent im Jahresvergleich. Der Verbleib auf der Seitenlinie bietet sich dementsprechend an.

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