Honeywell Aktie: Solstice plant Fusion mit Element Solutions

Nach der Abspaltung der Luftfahrtsparte verhandelt Honeywells ehemalige Tochter Solstice über einen Zusammenschluss mit Element Solutions.

Auf einen Blick:
  • Solstice verhandelt Fusion mit Element Solutions
  • Gemeinsamer Wert von rund 27 Milliarden Dollar
  • Honeywell Aerospace seit Juni eigenständig
  • Restkonzern fokussiert auf Gebäudetechnik und Industrieautomation

Honeywell hat einen radikalen Schritt gewagt. Der Mischkonzern trennt sich von seinen wachstumsstärksten Töchtern. Zwei Monate nach der Abspaltung der Luftfahrtsparte bahnt sich nun ein milliardenschwerer Deal an – mit einem Unternehmen, das erst vor acht Monaten eigenständig wurde.

Solstice plant milliardenschwere Fusion

Die einstige Honeywell-Tochter Solstice Advanced Materials steht offenbar kurz vor einem Großprojekt. Das Unternehmen verhandelt über einen Zusammenschluss mit Element Solutions. Eine Fusion unter Gleichen, so die Planung.

Gemeinsam wären die beiden Spezialchemie-Konzerne rund 27 Milliarden Dollar wert. Der Deal soll vor allem aus Aktien bestehen, ergänzt durch eine Bar-Komponente. Solstice bringt Chemie für Polymere und industrielle Prozesse mit, Element Solutions liefert Materialien für Halbleiter, Elektronik und Autos.

Seit der Trennung von Honeywell hat sich Solstice prächtig entwickelt. Der Aktienkurs stieg um 75 Prozent, die Marktkapitalisierung liegt bei rund 12,7 Milliarden Dollar.

Luftfahrt-Sparte fliegt allein

Der große Schnitt bei Honeywell ist vollzogen. Seit dem 29. Juni 2026 ist die Luftfahrtsparte als Honeywell Aerospace eigenständig. Aktionäre bekamen für je zwei Honeywell-Aktien ein Papier des neuen Unternehmens.

Der Schritt hat Folgen. Honeywell Aerospace wurde umgehend in den S&P 500 und den S&P 100 aufgenommen. Der Reinfall: Conagra verlor seinen Platz. Die neue Firma ist mit rund 78 Milliarden Dollar bewertet – ein reiner Luftfahrtkonzern ohne Mischtöchter.

Die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Im Mai sicherte sich die Sparte einen US-Armee-Auftrag über 249 Millionen Dollar. Es geht um die Wartung von Triebwerken für CH-47-Chinook-Hubschrauber. Die Arbeiten laufen bis Mai 2029, Standort ist Phoenix, Arizona.

Kennzahlen und neuer Fokus

Honeywell selbst kommt langsam zur Ruhe. Der Konzern meldete für das erste Quartal einen Umsatz von 9,14 Milliarden Dollar und einen Auftragsbestand von 38,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 2,45 Dollar – deutlich über den Erwartungen von 2,32 Dollar. Es war das vierte Quartal in Folge mit übertroffenen Schätzungen.

Nach der Abspaltung notiert die Honeywell-Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 13,74. Die Marktkapitalisierung des Restkonzerns liegt bei etwa 72,8 Milliarden Dollar.

Der Konzern setzt nun voll auf Gebäudetechnik und Industrieautomation. Die Fusion von Solstice wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Honeywell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Honeywell-Analyse vom 06. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Honeywell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Honeywell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 06. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Honeywell: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)