Honeywell ordnet sich neu. Nach der Abspaltung der Luftfahrtsparte steht der US-Mischkonzern vor einer neuen Zeitrechnung. Analysten bewerten die Muttergesellschaft und die neue Tochter nun grundlegend neu.
Wall Street reagiert auf die veränderte Konzernstruktur. Bernstein hob das Kursziel für Honeywell von 233 auf 243 US-Dollar an. Die Einstufung bleibt bei „Market Perform“.
Insgesamt blicken Analysten optimistisch auf die Muttergesellschaft. Der Konsens stuft den Titel als „Moderate Buy“ ein und sieht ein Kursziel von 257,79 US-Dollar. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 17 Prozent zum aktuellen Kurs.
Kursziele klaffen weit auseinander
Mizuho zeigt sich mit einem Ziel von 480 US-Dollar extrem optimistisch. Im Gegensatz dazu senkte JPMorgan den Zielwert für die Honeywell-Aktie auf 250 US-Dollar.
Deutsche Bank und Citigroup bleiben derweil bullisch. Sie rufen für das Papier Kursziele von 263 beziehungsweise 260 US-Dollar auf.
Dividende aus Indien
Die Tochtergesellschaft Honeywell Automation India schüttet parallel dazu Kapital aus. Das Unternehmen zahlt eine Dividende von 110,00 Indischen Rupien je Aktie. Der Ex-Tag ist der 17. Juli 2026.
Die Auszahlung folgt am 28. August. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 38.175 Rupien liegt die Rendite bei 0,3 Prozent. Das Management schüttet damit etwa ein Fünftel des Gewinns aus.
In den vergangenen zehn Jahren steigerte die Tochter ihre Dividende im Schnitt um 27 Prozent pro Jahr. Diese Kontinuität unterstreicht die konservative, aber stabile Ausschüttungspolitik des Teilkonzerns.
Luftfahrtsparte unter Beobachtung
Die neue Honeywell Aerospace startete bereits Ende Juni an der Nasdaq. JPMorgan bewertet das nun unabhängige Unternehmen mit einem Kursziel von 255 US-Dollar. Die Experten prognostizieren bis 2030 ein jährliches Umsatzwachstum von sieben Prozent.
Damit würde der Erlös auf 25 Milliarden US-Dollar klettern. Morgan Stanley sieht die kurzfristige Entwicklung hingegen verhalten. Notwendige Investitionen könnten die Margen zunächst belasten.
Zum Start verbuchte die Sparte einen Auftragsbestand von 38 Milliarden US-Dollar. Aktionäre der indischen Tochtergesellschaft müssen nun den 17. Juli im Blick behalten. An diesem Stichtag entscheidet sich die Berechtigung für die kommende Ausschüttung im August.
Honeywell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Honeywell-Analyse vom 13. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Honeywell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Honeywell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
