Honeywell Aktie: Honeywell Technologies und Honeywell Aerospace ab 29. Juni

Honeywell gibt Markenidentitäten für Aerospace- und Technologie-Spin-offs bekannt. Die Abspaltung ist für Ende Juni 2026 geplant.

Auf einen Blick:
  • Automatisierungssparte heißt künftig Honeywell Technologies
  • Aerospace-Ableger firmiert als Honeywell Aerospace
  • Investorentage im Juni in den USA geplant
  • Aktie notiert leicht im Plus bei 204,90 Euro

Honeywell hat die neuen Markenidentitäten seiner beiden geplanten eigenständigen Unternehmen bekannt gegeben. Die Abspaltung des Aerospace-Geschäfts ist für den 29. Juni 2026 terminiert.

Das Automatisierungsgeschäft firmiert künftig als Honeywell Technologies und bleibt unter dem Ticker „HON“ an der Nasdaq notiert. Der Bereich will den Wandel von Automatisierung zu Autonomie in der Industrie vorantreiben – mit Technologien und Software für mehr Produktivität. Der Aerospace-Ableger wird als Honeywell Aerospace an die Börse gehen, voraussichtlich unter dem Symbol „HONA“. Das Unternehmen soll zu den größten börsennotierten reinen Aerospace-Zulieferern zählen und setzt auf steigende Elektrifizierung und autonomes Fliegen.

Konzernchef Vimal Kapur betonte, die neuen Marken würden das Erbe von Honeywell würdigen und gleichzeitig die strategische Ausrichtung der Einzelunternehmen widerspiegeln.

Investorentage im Juni

Weitere Details sollen auf den jeweiligen Investorentagen folgen. Honeywell Aerospace lädt Anfang Juni 2026 nach Phoenix (Arizona) ein, Honeywell Technologies Mitte Juni 2026 nach New York City. Geplant sind Präsentationen, Technologie-Demos und Fragerunden mit dem Management. Die Webcasts werden auf der IR-Website bereitgestellt.

Die Trennung zielt darauf ab, Abläufe zu verschlanken und Wachstumschancen in beiden Sektoren zu heben.

Kurs im Vorfeld

Die Honeywell-Aktie notiert am Montag bei 204,90 Euro – ein Plus von 0,56 Prozent zum Freitagsschluss. Seit Jahresbeginn steht ein Gewinn von rund 22,6 Prozent zu Buche. Der 14-Tage-RSI liegt bei 28,3 Punkten, was auf eine leichte Überverkauftheit hindeuten könnte. Die Volatilität der Aktie beträgt annualisiert knapp 25 Prozent.

Ob der Spin-off wie geplant zum Monatsende vollzogen wird, dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden. Die Investorentage liefern dann das erste Stimmungsbild für beide Töchter.

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