Hochtief Aktie: Baustart für Berliner Naturkunde-Zentrum

Symbolbild, KI-generiert

Der Bericht für Januar bis September erscheint am 5. November; zugleich prüft Hochtief eine Bewerbung um EU-Förderung für eine KI-Gigafactory.

Auf einen Blick:
  • Zwischenbericht erscheint am 5. November
  • Berliner Museumsbau soll im November starten
  • KI-Gigafactory-Bewerbung wird laut Bericht geprüft
  • UGL erwartet 478 Millionen AUD Einnahmen

Hochtief plant für den 5. November die Veröffentlichung seines Zwischenberichts für Januar bis September 2026. Auf der Projektagenda stehen unterdessen ein geplanter Baustart in Berlin und die Prüfung einer möglichen KI-Gigafactory-Bewerbung. Die Aktie verlor gestern 2,2 %.

Baustart und mögliche KI-Bewerbung

Für November 2026 ist der Baubeginn des neuen Sammlungs- und Forschungszentrums für das Museum für Naturkunde Berlin vorgesehen. Die Übergabe soll im Sommer 2029 erfolgen. Den zugehörigen Bauauftrag hatte Hochtief vor rund einem Monat gemeldet.

Nach Unternehmensangaben soll der Auftrag rund 70 Mio. Euro Umsatz generieren. Damit liegen für das Berliner Vorhaben sowohl eine erwartete Umsatzgröße als auch konkrete Planungen für Bau und Übergabe vor.

Bei der möglichen KI-Gigafactory handelt es sich dagegen um ein berichtetes Vorhaben: Das Handelsblatt meldete vor gut einer Woche, Hochtief bereite eine eigene Bewerbung um die EU-Förderung vor. Dem Bericht zufolge verhandelte das Unternehmen mit möglichen Partnern, darunter Vodafone, und prüfte Standorte. Hochtief und Vodafone kommentierten die Informationen nicht.

Weitere Projekte im Konzern

Zu den vor rund einem Monat gemeldeten Auftragszuschlägen gehören drei Arbeitspakete für die CIMIC-Tochter UGL. Sie betreffen Western Powers Clean Energy Link – East in Western Australia. Aus diesen Arbeiten erwartet UGL laut Hochtief Einnahmen von 478 Mio. AUD.

Die CIMIC-Gesellschaft Sedgman erhielt außerdem einen FEED-Auftrag für die Lithium-Aufbereitungsanlage des Barroso-Projekts von Savannah Resources in Portugal. Die Hochtief-Tochter Thiess meldete langfristige Bergbaudienstleistungsverträge in der Mongolei.

Zum anstehenden Zwischenbericht sieht der Finanzkalender von Hochtief auch eine Telefonkonferenz mit Analysten und Investoren vor. Sie ist ebenfalls für den 5. November angekündigt.

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