Der schwedische Technologiekonzern Hexagon AB baut seine Präsenz in Nordamerika aus. Das Unternehmen übernimmt Planit Canada, einen auf Holzverarbeitungssoftware spezialisierten Reseller.
Planit Canada vertreibt seit 2008 die Lösungen Cabinet Vision und Alphacam in Kanada. Künftig wird das Unternehmen direkt in Hexagons Production Software Division integriert.
Konkret geht es um den Bereich Wood, Stone and Composites. Durch die Übernahme kann Hexagon seinen kanadischen Kunden künftig ein breiteres Serviceangebot bieten: lokale Trainings, technischen Support und direkte Software-Wartung.
Kurs unter Druck
Am Montag notiert die Aktie bei 7,41 Euro. Das ist ein Plus von knapp 1,8 Prozent zum Schlusskurs vom Freitag.
Doch der kurze Atem reicht nicht. Auf Sicht von 30 Tagen verliert das Papier rund 14,4 Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf 25,8 Prozent. Anfang Juni markierte die Aktie mit 7,11 Euro ein 52-Wochen-Tief.
Die technischen Indikatoren zeigen eine angespannte Lage. Der 14-Tage-RSI liegt bei 37,1 — nah an der überverkauften Zone. Mit gut 71 Prozent annualisierter 30-Tage-Volatilität schwankt der Kurs heftig.
Das Ziel
Die Übernahme von Planit Canada ist ein klares Signal: Hexagon will seine Softwaresparte enger mit den Kunden verzahnen. Der Schritt stärkt die regionale Servicepräsenz. Ob er reicht, um den Abwärtssog der Aktie zu stoppen, ist eine andere Frage.
Derzeit notiert das Papier rund 22 Prozent unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 9,54 Euro. Der Weg zurück zu alter Stärke ist weit.
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