Die Aktien der beiden Rüstungsunternehmen Hensoldt und Rheinmetall sind so in die neue Woche gestartet, wie sie die vergangenen beendet hatten: mit Abschlägen. So hat sich beim Sensorspezialist Hensoldt das Minus seit dem vergangenen Wochenstart bereits auf aktuell knapp acht Prozent addiert auf aktuell rund 88 Euro. Die Rheinmetall-Aktie notiert nach einem Minus von rund einem Prozent im Vormittagshandel derzeit bei 1.144 Euro – und damit sechs Prozent tiefer als vor Wochenfrist. Dass sie sich damit etwas besser hält als die des kleineren Wttbewerbers ist allerdings kein Wunder.
Verhaltene Prognosen für Hensoldt-Aktie
Denn eine ganze Reihe von Analysten hatten sich im Laufe des Augusts zu den Aussichten von Hensoldt gemeldet – und waren insgesamt eher zurückhaltend.
- Deutsche Bank, 105,00 Euro
- JP Morgan: 100,00 Euro
- Jefferies: 98,00 Euro
- Warburg Research: 94,00 Euro
Während die Deutsche Bank demnach noch immerhin noch knapp 20 Prozent an Aufwärtspotenzial bei der Hensold-Aktie erkennt, sieht Jefferies nur noch wenig Luft nach oben. Das Analysehaus Jefferies hatte die Papiere daher von „Buy“ auf „Hold“ abgestuft, das Kursziel nur leicht von 94 auf 98 Euro angehoben. Da die Papiere mit einem nahezu rekordhohen Aufschlag gegenüber dem europäischen Verteidigungssektor notierten und wichtige Kursimpulse eher gegen Jahresende zu erwarten seien, sei „das Risiko-Ertrags-Verhältnis dem Experten zufolge nun ausgewogener geworden“. Weitaus positiver ist die Sicht der Analysten auf Rheinmetall:
- Jefferies: 1350,00 Euro
- Warburg Research: 1500,00 Euro
- Deutsche Bank: 1800,00 Euro
- Goldman Sachs: 2300,00 Euro
Rheinmetall-Kursziel prognostiziert Kursverdopplung
Während Jefferies- Analystin Chloe Lemarie eher vorsichtig ist und knapp 20 Prozent Kurspotenzial bei der Rheinmetall-Aktie erkennt, sieht das Sam Burgess von Goldman Sachs ganz anders: Er attestierte den Düsseldorfern „starke Quartalsergebnisse im Einklang mit den vorab veröffentlichten Eckdaten“. In der Folge glaubt der US-Analyst an einer mittelfristigen Verdopplung des Aktienkurses. Bislang allerdings deutet wenig auf eine solche Entwicklung hin.
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