Hensoldt beeindruckt mit einem historischen Auftragsschub, doch die Börse reagiert zurückhaltend. Für 2025 meldet der Sensor- und Elektronikhersteller einen Umsatz von 2,46 Mrd. Euro, knapp unter Analystenerwartungen.
Das bereinigte EBITDA steigt um 12 % auf 452 Mio. Euro, die Marge klettert auf 18,4 %. Aktionäre dürfen sich über eine Dividende von 0,55 Euro freuen, fünf Cent mehr als im Vorjahr.
Hensoldt mit mehr Aufträgen
Der Auftragseingang explodiert um 62 % auf 4,71 Mrd. Euro, der Auftragsbestand erreicht 8,83 Mrd. Euro.
Hensoldt profitiert klar von der Aufrüstung in Europa und der deutschen „Zeitenwende“. Die Nachfrage nach Sensoren und Elektroniksystemen bleibt hoch, insbesondere für Plattformen wie Eurofighter Typhoon oder den Schützenpanzer Puma.
Trotz Rekordaufträgen bremst das Unternehmen interne Engpässe. Elektronische Bauteile und Fachkräfte fehlen weiterhin, sodass die Umsetzung der Aufträge in Umsatz langsamer verläuft. Für 2026 peilt Hensoldt rund 2,75 Mrd. Euro Umsatz an, bei einer EBITDA-Marge zwischen 18,5 und 19 %. Das Book-to-Bill-Verhältnis soll stabil zwischen 1,5 und 2,0 bleiben.
Hensoldt Aktie Chart
Hensoldt: Börse reagiert vorsichtig
Die Börse interpretiert das Wachstum vorsichtig. Trotz starker Margen und Rekordaufträgen fällt die Aktie vorbörslich um über 5 %. Anleger bleiben skeptisch, weil Lieferkettenprobleme und Personalmangel die Dynamik bremsen. Analysten sehen das Unternehmen jedoch weiterhin als zentralen Player der europäischen Verteidigungsindustrie.
Hensoldt zeigt: Fundamentaldaten stark, Umsetzung aber herausfordernd. Investoren müssen das Spannungsfeld zwischen Rekordaufträgen und operativen Engpässen beachten. Die Aktie bleibt volatil, während der langfristige Aufrüstungsboom Europas das Geschäft stützt.
Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Hensoldt-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hensoldt-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
