Hensoldt-Aktie: Zum Abschuss freigegeben!

Der Rüstungskonzern Hensoldt integriert erstmals physische Abwehrmittel in sein Drohnenabwehrsystem ASUL, um gegen schwer zu störende Drohnen vorzugehen.

Auf einen Blick:
  • Neue kinetische Fähigkeiten für ASUL-System
  • Reaktion auf wachsende Drohnenbedrohung
  • Integration norwegischer Waffenstation
  • KI-gestützte Software für Lagebild

Auch die Hensoldt-Aktie konnte sich am Dienstagmittag dem schwachen Marktumfeld nicht entziehen. So belief sich das minus auf 3,0 %. Damit fiel der Rüstungs-Titel wieder unter die 90-Euro-Marke (Stand: 20.01.2026, 12:00 Uhr).

Hensoldt-Aktie: Konzern integriert Drohnen-Abschusssysteme

Dabei konnte Hensoldt am Dienstag eine starke Meldung veröffentlichen. Demnach integriert der Sensorhersteller erstmals kinetische Abwehrmittel in das seit Jahren genutzte Drohnenabwehrsystem ASUL der Bundeswehr.

Bislang setzte ASUL ausschließlich auf sogenannte Soft‑Kill‑Maßnahmen wie Störung oder Täuschung. Mit der neuen Erweiterung kann das System nun auch physische Wirkmittel einsetzen, um Drohnen abzufangen, die gegen elektronische Gegenmaßnahmen geschützt sind.

Dafür wird eine Waffenstation des norwegischen Herstellers Kongsberg in einen 10‑Fuß‑Container eingebaut und für bereits eingeführte Waffen der Bundeswehr angepasst. Ein zusätzlicher Führungscontainer verbindet Kommandant, Softwarenutzer und Waffenstation enger miteinander.

ASUL ist ein modular aufgebautes C‑UAS‑System, das verschiedene Radar‑ und elektrooptische Sensoren kombiniert und mithilfe der C2‑Software Elysion ein gemeinsames Lagebild erzeugt. Die Software nutzt KI‑gestützte Algorithmen, um Daten aus eigenen und vernetzten Luftverteidigungssystemen zusammenzuführen und Handlungsempfehlungen zu geben. Seit 2022 ist ASUL in unterschiedlichen Einsatzszenarien erprobt und liefert laut Hensoldt wertvolle Erfahrungen für die Weiterentwicklung.

Hensoldt-Aktie: Bedrohung durch Drohnen nimmt zu

Hensoldt reagiert damit auf die wachsende Bedrohung durch kleine, schwer störbare Drohnen. Diese Flugkörper, die derzeit häufig im Ukraine-Krieg eingesetzt werden, sind oftmals improvisiert und können elektronische Störungen umgehen, weshalb die Streitkräfte zunehmend physische Abwehrmittel benötigen.

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