Nach einer Phase der Korrektur scheinen Rüstungs-Aktien derzeit wieder häufiger auf den Kauflisten der Börsianer zu landen. Wichtige Impulse gab es bereits am Montag, als Analysten die Kursrückgänge bei Rheinmetall als übertrieben bezeichneten. In der Folge sprangen die Anleger wieder etwas auf den Zug auf.
Mehr oder minder im Schlepptau wurde auch die Aktie von Hensoldt mit nach oben gezogen und die gute Stimmung hält am Dienstag zunächst an. Bis zum Vormittag konnte die Hensoldt-Aktie heute um 7,3 Prozent auf 78,96 Euro zulegen. Das ist zwar noch weit entfernt von ehemaligen Bestmarken, aber immerhin der höchste Stand seit etwa zwei Wochen.
Hensoldt mit guten Zahlen
Fundamental gibt es bei Hensoldt weiterhin wenig zu meckern. Der Sensorspezialist lieferte im ersten Quartal einen um 25 Prozent auf 496 Millionen Euro gestiegenen Umsatz ab und verbesserte das Ebitda sogar um fast 50 Prozent. Auch beim Auftragsbestand geht es munter weiter in die Höhe.
Dass die positive Entwicklung bei den Bilanzen nachlassen würde, ist letztlich also nicht in Sicht. Zu tun bekamen die Anleger es vor allem mit der Sorge darum, dass dies bereits eingepreist gewesen sein könnte und die gute Stimmung der Bullen etwas über das Ziel hinausgeschossen wäre. Angesichts einer Kursverdopplung seit Anfang 2025 ist diese Sorge vielleicht auch nicht völlig unbegründet.
Hensoldt Aktie Chart
Unverändert
Nichts geändert hat sich am Rüstungszyklus in Europa. In den kommenden Jahren wird munter weiter Geld in die Hand genommen, um sich an die neue Bedrohungslage anzupassen. Nicht nur ist die Welt zu einem unsichereren Ort geworden. Europa kann sich auf die USA als Schutzmacht auch nicht mehr uneingeschränkt verlassen. Unter diesen Voraussetzungen bleibt bei Hensoldt und anderen Rüstungsaktien durchaus noch weiteres Potenzial vorhanden.
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