Schon als die Hensoldt-Aktie im Jahr 2022 in Richtung Norden ausbrach, meldete einige Beobachter Zweifel daran an, ob die Kursgewinne angesichts vorhandener Kapazitäten zu rechtfertigen sind. Das hielt die Bullen allerdings bestenfalls zeitweise auf, bevor der Aktienkurs dann über die Jahre immer weiter in die Höhe kletterte.
Doch ein wenig zeigt sich, dass die Skeptiker vielleicht nicht ganz Unrecht hatten. Denn Hensoldt kündigte kürzlich eine Investitionsoffensive an, die es in sich hat. Zwischen 2025 und 2027 soll rund eine Milliarde Euro in den Ausbau mehrerer Standorte fließen. Zudem ist mit der Einstellung von 1.600 neuen Mitarbeitern geplant. Das entspricht einer Erhöhung des Personals um 18 Prozent.
Hensoldt im Rückwärtsgang
Zwar soll damit letzten Endes das Wachstum des Unternehmens vorangetrieben werden, was sich nach einer guten Neuigkeit anhört. Die Anleger scheinen die hohen Ausgaben aber doch ein wenig zu scheuen. Die Vermutung drängt sich zumindest bei einem Blick auf den Aktienkurs auf, der allein in den letzten fünf Tagen um über zwölf Prozent nachgab.
Hensoldt Aktie Chart
Der Ausverkauf setzte sich heute Morgen mit Abschlägen von etwa vier Prozent bis zum Vormittag fort, was den Kurs auf 71,60 Euro zurückbeförderte. Dort angekommen wurden bereits mehrere technische Unterstützungen unterschritten, darunter die 200-Tage-Linie bei aktuell 87,66 Euro.
Stimmungstief
Erschwerend hinzu kommen die massiv schlechte Stimmung an den Märkten und die rapide nachlassende Risikobereitschaft der Marktakteure. In diesem Umfeld sind Kursgewinne selbst im Rüstungssegment nur noch schwer zu erreichen. Für positive Impulse könnte Hensoldt bei der Zahlenvorlage am Donnerstag sorgen. Die Vorfreude scheint sich aber auch diesbezüglich schwer in Grenzen zu halten.
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