Hensoldt-Aktie: Wie genial ist das denn!?

Hensoldt und IBM Deutschland bündeln Kräfte für KI-gestützte Verteidigungssoftware. Die Kooperation zielt auf die Weiterentwicklung der Datenplattform MDOcore ab.

Auf einen Blick:
  • Kooperation mit IBM Deutschland vereinbart
  • Fokus auf Software MDOcore
  • KI-gestützte Analyse von Sensordaten
  • Rekordauftragsbestand von zehn Milliarden Euro

Hensoldt kooperiert mit US-Techkonzern. So hat der deutsche Sensorspezialist eine Absichtserklärung mit der hiesigen Niederlassung von IBM geschlossen, um im Bereich softwarebasierter Verteidigungsarchitekturen zusammenzuarbeiten.

Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Weiterentwicklung von Hensoldts Datenmanagementsoftware MDOcore.

Hensoldt-Aktie: MDOcore – Daten aus allen Domänen in ein Lagebild

MDOcore ist eine Software, die unstrukturierte und verteilte Sensordaten aus verschiedenen militärischen Systemen zusammenführt und mithilfe von KI-gestützten Analysemethoden in handlungsorientierte Erkenntnisse überführt. Die Lösung verbindet Daten vom Sensor am Gefechtsfeld über mobile Rechenzentren bis hin zu gesicherten Cloud-Infrastrukturen und kann sowohl in zertifizierten Clouds als auch vor Ort beim Kunden betrieben werden.

IBM Deutschland bringt dabei seine Expertise in den Bereichen Datenplattformen, souveräne künstliche Intelligenz und Automatisierung ein – unter anderem auf Basis der Plattformen Watson X und IBM Automation. Ziel ist es, bewährte Softwarekomponenten dort einzusetzen, wo sie bereits erprobt sind, um Entwicklungszeiten zu verkürzen und Risiken zu reduzieren.

Hensoldt-Aktie: Souveränität als zentrales Prinzip

Hensoldt-Digitalchef Sven Heursch betonte, dass der Konzern als Systemhaus die vollständige Architektur-, Integrations- und Datenhoheit behalten werde. IBM-Deutschlandchef Wolfgang Wendt ergänzte, die Kooperation ermögliche es, bewährte Standardsoftware mit der Sensorik- und Systemkompetenz von Hensoldt auf einzigartige Weise zu verbinden.

Zur Einordnung: Die Partnerschaft fügt sich in einen wachsenden Trend ein: Streitkräfte weltweit rüsten ihre Systeme von plattformzentrierter Hardware hin zu vernetzter, softwaregesteuerter Kriegsführung um. Für Hensoldt, das im ersten Quartal 2026 seinen Auftragseingang mehr als verdoppelt hat und einen Rekordauftragsbestand von knapp zehn Milliarden Euro verzeichnet, ist MDOcore ein zentraler Baustein dieser Neuausrichtung vom Sensorlieferanten zum digitalen Systemintegrator.

Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 22. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Hensoldt-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hensoldt-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Hensoldt: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)