Während die klassische Industrie in Deutschland tief in der Krise steckt, boomt die Rüstungsbranche dank hoher staatlicher Investitionen. Nun zeigt sich diese Kluft anhand des Rüstungskonzerns Hensoldt und des Maschinenbauers Voith. Letzterer hatte 2025 angekündigt, weltweit 2.500 Arbeitsplätze zu streichen, den Großteil davon in Deutschland.
Hensoldt-Aktie: Sensorspezialist übernimmt Fachkräfte von Voith
Nun hat Hensoldt eine Kooperation mit Voith geschlossen, um vom Stellenabbau bedrohten Voith-Fachkräften neue berufliche Perspektiven zu ermöglichen. Die Kooperation soll den Übergang erleichtern: Viele der bei Voith vorhandenen Kompetenzen – etwa in Systementwicklung, Software, Elektronik oder komplexer Fertigung – passen direkt zu den Profilen, die Hensoldt benötigt.
Beide Unternehmen betonen, dass der Schritt nicht nur Beschäftigung sichert, sondern auch ein Signal für verantwortungsvoll gestalteten Strukturwandel setzt. Voith‑Chef Dirk Hoke spricht von einem „wichtigen Beitrag zur Sicherung technologischer Zukunftsfelder“, während Hensoldt‑CEO Oliver Dörre hervorhebt, dass die Verteidigungsindustrie ohne zusätzliche Fachkräfte ihre Lieferfähigkeit kaum ausbauen könne.
Hensoldt auf Wachstumskurs
Zur Einordnung: Hensoldt wächst angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach Verteidigungstechnologien rasant und sucht dringend qualifiziertes Personal. Allein 2025 stellte der Rüstungselektronik‑Spezialist rund 1200 neue Mitarbeiter ein, für 2026 sind weitere 1600 Neueinstellungen geplant, vor allem an den Standorten Ulm, Oberkochen/Aalen und Immenstaad am Bodensee.
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