Hensoldt-Aktie: Tickende Zeitbombe!

Krieg im Eis? Die Hensoldt-Aktie profitiert vom Konflikt um Grönland und der Forderung nach stärkerer militärischer Unabhängigkeit Europas von den USA.

Auf einen Blick:
  • Aktie startet mit deutlichem Wochenplus
  • Geopolitische Spannungen um Grönland als Treiber
  • Europas Rüstungsindustrie profitiert von Entkopplung
  • Hensoldt liefert Schlüsseltechnologie für Arktis-Überwachung

Auch die Hensoldt-Aktie konnte mit einem deutlichen Plus in die neue Woche starten. So verzeichnete der deutsche Rüstungs-Titel am Vormittag ein Plus von 3,8 % auf 96,40 Euro (Stand: 19.01.2026, 10:00 Uhr). Analog dazu gab es auch Kursschübe bei anderen Branchenvertretern wie Rheinmetall oder Leonardo.

Die Hensoldt-Aktie konnte somit auf 1-Monats-Sicht um 31 % zulegen, nachdem der Titel vor allem im Oktober und November von einem Rekord-Niveau ausgehend eine deutliche Korrektur aufs Parkett gelegt hatte. Mit den jüngsten Kurssteigerungen nähert sich der Titel nun wieder den alten Höchstwerten an.

Hensoldt-Aktie: Trumps gefährliche Grönland-Ambitionen

Verantwortlich für die neuerliche Euphorie sind die sich immer weiter zuspitzenden geopolitischen Konflikte. Derzeit ist vor allem Grönland im Fokus. US-Präsident Donald Trump will die strategisch gelegene und rohstoffreiche Arktis-Insel in das US-Territorium integrieren. Trump will die Insel hierfür „kaufen“ und die Zustimmung der Europäer und Nato-Partner mit höheren Zöllen erzwingen.

Zudem drohte der US-Präsident mehrmals mit einer militärischen Intervention in Grönland, sollte sich die Übernahme mit anderen Mitteln nicht bewerkstelligen lassen. Auch wenn ein solcher Übergriff laut Experten eher unwahrscheinlich ist, sorgt allein die Drohung des mächtigsten Nato-Staats gegen einen Bündnispartner für wachsende Skepsis an der Sicherheitsordnung in Europa.

Hensoldt-Aktie: Europas Rüstungskonzerne gefragt wie noch nie

Die Folge: Die europäischen Staaten müssen sich militärisch wohl noch wesentlich stärker von den USA entkoppeln, was wiederum den europäischen Rüstungskonzernen wie Hensoldt zugutekommt.  Das Unternehmen bietet hochmoderne Sensor- und Radarsysteme, die bei der Überwachung unter anderem der Arktis eine entscheidende Rolle spielen – sowohl an Land als auch im Wasser und in der Luft.

Die ohnehin laufende Sonderkonjunktur bei den Rüstungswerten könnte sich also gar noch intensivieren. In der Folge könnte es in den nächsten Monaten weiteres Aufwärtspotenzial für die Aktien geben. Anleger sollten dennoch beachten, dass Titel wie Hensoldt stark abhängig von politischen Entwicklungen sind, deren Vorzeichen sich auch ändern können. Aktuell jedoch spricht das geopolitische Umfeld stark für militärische Aufrüstung.

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