Die Hensoldt-Aktie verabschiedete sich am gestrigen Freitag mit einem Kursgewinn von über fünf Prozent ins Wochenende. Was steckte hinter der guten Performance des Rüstungselektronikunternehmens zum Wochenschluss?
Zwei Belastungsfaktoren
Nachrichten vom Unternehmen selbst gab es nicht, weshalb nur Marktnachrichten als Kurstreiber infrage kommen. Von Montag bis Donnerstag geriet die Hensoldt-Aktie stark unter Verkaufsdruck. Zwei Faktoren erwiesen sich zum Wochenbeginn und zur Wochenmitte als Belastungsfaktoren.
Zum einen nahm US-Präsident Trump bei seinem Auftritt vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos etwas Dampf aus seiner aggressiven Rhetorik. Trump sorgte mit der Aussage, dass er sich Grönland nicht mit militärischer Gewalt einverleiben werde, für große Erleichtung.
Zum anderen vereinbarten die USA mit Russland und der Ukraine direkte Gespräche für einen Waffenstillstand. Zum ersten Mal seit längerem sitzen damit die beiden Kriegsparteien wieder gemeinsam an einem Tisch und reden miteinander. Was gut für den Weltfrieden ist, ist schlecht für die Hensoldt-Aktie.
Gute Nachricht am Freitag
Zum Wochenschluss scheinen viele Anleger aber zum Schluss gekommen zu sein, dass der Abverkauf der Hensoldt-Aktie wohl etwas zu weit ging. Darüber hinaus gab es mit dem Börsengang von CSG zum Wochenende einen sehr erfolgreichen Börsengang eines europäischen Rüstungsunternehmens. Auch das dürfte dem Kurs der Hensoldt-Aktie am Freitag etwas Schwung verliehen haben.
Die weitere Kursentwicklung der Hensoldt-Aktie dürfte stark geopolitisch getrieben sein. Der Konflikt zwischen den USA und Europa ist noch lange nicht zu Ende.
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