Hensoldt: Aktie schwächelt trotz Mega-Deal

Hensoldt hat mit Rheinmetall einen langfristigen Radarvertrag abgeschlossen, aber die Börse bleibt bisher unbeeindruckt. Was steckt dahinter?

Auf einen Blick:
  • Hensoldt und Rheinmetall schließen langfristigen Deal
  • Fokus auf Luftverteidigung und Drohnenabwehr
  • Vertrag läuft bis in die 30er Jahre
  • Börse reagiert kaum

Hensoldt und Rheinmetall schließen einen Deal ab. Es geht um die Lieferung von Radarsystemen für die Luftverteidigung. Der Vertrag ist auf Jahre angelegt – bis in die 30er-Jahre. Eigentlich ein Mega-Boost für das Unternehmen, aber an der Börse passiert nicht viel.

Radare für moderne Luftverteidigung

Die neuen Radarsysteme aus der SPEXER-Serie sollen vor allem bei der Abwehr von Drohnen und in mobilen Luftabwehrsystemen zum Einsatz kommen. Damit gehen Hensoldt und Rheinmetall in eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft.

Der Deal sichert eine langfristige Zusammenarbeit, und das gibt Hensoldt Planungssicherheit. Doch trotzdem bleibt die Reaktion der Märkte eher zurückhaltend.

Hensoldt Aktie Chart

Hensoldt: Aktie bleubt unter Druck

Die Hensoldt-Aktie ist ein Trauerspiel. Vor 2 Monaten lag sie noch bei 117,70 Euro, jetzt notiert sie bei knapp 71,50 Euro. Das ist ein Minus von rund 40 Prozent“

Analysten sind nicht überzeugt von der Hensoldt-Aktie. Sie hatte in den letzten Monaten schon einige Höhen und Tiefen. Trotz des wichtigen Vertrages mit Rheinmetall kann sich die Aktie bisher nicht wirklich stabilisieren. Einige Experten sehen die Aktie bereits hoch bewertet und warnen vor weiteren Schwankungen.

Hensoldt bleibt wichtiger Player

Trotzdem stärkt dieser Deal die Position von Hensoldt als wichtiger Player im Verteidigungsbereich. Sollte Hensoldt in den kommenden Jahren weitere Aufträge an Land ziehen, könnte sich das Vertrauen der Anleger wieder festigen.

Doch Anleger sollten nicht in ein fallendes Messer greifen. Die Aktie von Hensoldt gehört auf die Watchlist und interessierte Anleger sollten die weitere Entwicklung genau beobachten. Ein Einstieg drängt sich derzeit nicht auf.

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