Hensoldt-Aktie: Nichts Neues!

Die Analysten von mwb research sehen die positive Entwicklung bei Hensoldt bereits eingepreist und bestätigen ihr Kursziel von 57 Euro. Der geringe Umsatzanteil im Nahen Osten dämpft die Erwartungen an einen Kriegseffekt.

Auf einen Blick:
  • Geringer Umsatzanteil im Krisengebiet Naher Osten
  • Neue Rekorde bei europäischen Auftragseingängen
  • Analysten halten an Verkaufsempfehlung fest
  • Kapazitätsengpässe trüben Wachstumsaussichten

Die Aktie von Hensoldt reagiert bisher kaum auf den Irankrieg, obschon die Märkte in der Vergangenheit Rüstungsaktien bei neuerlichen Eskalationen gerne in die Höhe beförderten. Offenbar schaut man mittlerweile aber etwas genauer hin. Das ist auch der richtige Weg, wenn es nach den Analysten von mwb research geht.

Dort wird darauf verwiesen, dass Hensoldt im Nahen Osten kaum von Relevanz sei. Der Umsatzanteil in der Region wird auf etwa drei Prozent geschätzt. Im Mittelpunkt stehen also weiterhin die Aufrüstungsabsichten in Europa. Jene bescherten Hensoldt zuletzt neue Rekorde bei den Auftragseingängen, wie das Unternehmen vergangenen Woche verkünden konnte.

Hensoldt: Immer noch zu viel?

Nach Ansicht von mwb research wurden solche Effekte aber längst eingepreist und getrieben durch die Marktstimmung ging es bei Hensoldt vielleicht schon längst über das Ziel hinaus. Die Experten halten an ihrer Verkaufsempfehlung fest und loben als Kursziel unverändert überschaubare 57 Euro aus. Das liegt deutlich unter dem Kurs von heute Morgen in Höhe von 78 Euro.

Hensoldt Aktie Chart

Grundsätzlich bleibt es dabei, dass Hensoldt so schnell nicht in Nachfrageprobleme läuft. Was die Aussichten allerdings trübt, sind die Kapazitäten. Immer neue Aufträge helfen der Bilanz wenig, wenn Hensoldt jene nicht auch einigermaßen zeitnah bearbeiten kann. Die Expansion geht für den Geschmack vieler Beobachter bisher zu langsam voran.

Festgefahren

Nach einer fulminanten Rallye im vergangenen Jahr wird die Hensoldt-Aktie wieder ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Aussichten bleiben zwar freundlich, doch die hohe Bewertung schreckt die Anleger noch immer ab. Immer öfter wird die Frage gestellt, ob Fundamentalindikatoren und die Prognosen noch zueinanderpassen oder vielleicht noch etwas mehr gestutzt werden muss. Im Chart zeigt sich aktuell eine Abwärtstendenz, an deren Ende sich jedoch eine interessante Kaufchance ergeben könnte.

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