Eine außergewöhnlich starke Woche und die Hauptversammlung – bei Hensoldt überschlagen sich die Ereignisse. Am Freitag segneten die Aktionäre die Dividende von 0,55 Euro je Aktie ab. Gleichzeitig warnen Analysten vor einer Überbewertung.
Dividendenerhöhung und Ex-Tag
Die Beschlüsse fielen einstimmig: Die Hensoldt-Aktionäre stimmten allen Verwaltungsvorschlägen zu. Der Ex-Dividende-Tag ist Montag, der 25. Mai. Dann wird die Aktie um den Dividendenbetrag von 55 Cent niedriger starten.
Die Henoldt-Aktie schloss am Freitag bei 88,00 Euro. Ein Plus von 0,27 Prozent. Auf Wochensicht summiert sich das Plus auf 18,85 Prozent. Der RSI liegt bei 55,4 – neutral. Die Marktkapitalisierung des MDAX-Konzerns liegt bei rund zehn Milliarden Euro.
Kursrallye trifft auf fundamentale Skepsis
Die Geschäftszahlen sind stark: Der Auftragseingang hat sich auf 1,48 Milliarden Euro verdoppelt. Der Rekordauftragsbestand liegt bei 9,8 Milliarden Euro. Doch die Aktie ist den Experten zu teuer.
mwb research bekräftigt seine „Verkaufen“-Einstufung mit einem Kursziel von 62 Euro. Die jüngste Outperformance sei fundamental nicht gedeckt. Zyklusrisiken im Verteidigungssektor seien nicht eingepreist. Auch 4investors sieht Abwärtspotenzial und rät zur Vorsicht.
Hensoldt investiert derweil in die Kapazitäten: 30 Millionen Euro fließen in ein neues Entwicklungszentrum für Hochfrequenztechnik in Ulm.
Am Montag fällt der Dividendenabschlag an. Die psychologische Marke von 90 Euro liegt rund zwei Prozent über dem aktuellen Kurs. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 115,10 Euro beträgt fast 24 Prozent. Entscheidend für die weitere Entwicklung bleibt die Frage, ob Hensoldt den Auftragsbestand in Umsatz übersetzen kann – und ob Analysten mit ihrer Skepsis recht behalten.
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