Der Hensoldt-Aktie gelang ein bärenstarker Start ins neue Börsenjahr. Seit dem Jahreswechsel legte der Kurs des deutschen Rüstungselektronikherstellers um 24 Prozent zu. Was steckt hinter der megastarken Performance von Hensoldt zum Jahresbeginn?
Unternehmens- und Marktfaktoren
Es ist eine Kombination aus Unternehmens- und Marktfaktoren, die die Hensoldt-Aktie dieser Tage nach oben treibt. Das Unternehmen gewann einen umfangreichen Folgeauftrag für Nachsichttechnik. Hensoldt wurde von der deutschen Bundeswehr und den belgischen Streitkräften mit der Lieferung von über 100.000 Nachtsichtgeräte beauftragt. Neben der Produktion umfasst der Auftrag auch die Wartung der Geräte.
Noch wichtiger als dieser Auftrag ist zweifellos das aktuell extrem vorteilhafte geopolitische Umfeld für Rüstungsaktien. Für den Ukraine-Krieg zeichnet sich weiterhin keine diplomatische Lösung ab. Die Vorschläge der USA und Europas für einen Waffenstillstand werden von Russland nicht akzeptiert.
Gleichzeitig lassen die USA ihre militärischen Muskeln spielen. Nach der Intervention in Venezuela kündigte US-Präsident Trump eine massive Ausweitung des Verteidigungsbudgets an. Wenn es nach ihm geht, soll das Budget des Pentagons innerhalb von rund zwei Jahren von ca. 900 Milliarden auf 1,5 Milliarden US-Dollar steigen.
Keine schlechte Option für Hensoldt
Gleichzeitig wächst die Sorge vor einem Zerfall der NATO durch den amerikanischen Druck auf Grönland. Eine Annexion der Arktisinsel würde zu einer selbständigen europäischen Verteidigungsallianz führen. Für die Hensoldt-Aktie wäre das als deutsches Unternehmen gar nicht mal eine keine schlechte Option.
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