Hensoldt-Aktie: Irrer Erfolg – aber mal anders!

Der Sensor- und Radarspezialist Hensoldt baut die Ladeinfrastruktur für Elektroautos an seinen deutschen Standorten massiv aus und verzeichnet stark steigende Nutzung durch Mitarbeiter.

Auf einen Blick:
  • Ausbau auf 102 Ladepunkte an sieben Standorten
  • Stromverbrauch für E-Mobilität verzehnfacht seit 2021
  • Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns
  • Ladestrom stammt aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen

Kürzlich hat der Sensor- und Radarspezialist Hensoldt eine neue Pressemeldung veröffentlicht, die ausnahmsweise nicht von den neuen Erfolgen in der Rüstungsindustrie handelt – sondern von den Nachhaltigkeitsengagements des Konzerns.

Hensoldt-Aktie: Neue Ladepunkte für E-Autos an Konzernstandorten

Demnach baut Hensoldt die Ladeinfrastruktur für Elektroautos an seinen deutschen Standorten deutlich aus. Das Unternehmen hat kürzlich 14 neue Ladepunkte am Campus in Oberkochen in Betrieb genommen und 19 bestehende Ladepunkte am Standort Fürstenfeldbruck modernisiert. Insgesamt verfügt Hensoldt nun über 102 Ladepunkte an seinen Standorten in Ulm, Immenstaad, Taufkirchen, Aalen, Oberkochen, Fürstenfeldbruck und Kiel.

Der Ausbau ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Seit 2024 erfasst Hensoldt seine Scope‑3‑Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – darunter auch Emissionen aus Geschäftsreisen und dem täglichen Arbeitsweg der Mitarbeiter. Eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur soll helfen, diese Emissionen langfristig zu senken und den Umstieg auf Elektrofahrzeuge attraktiver zu machen.

Hensoldt-Aktie: Mitarbeiter setzen verstärkt auf E-Mobilität

Die Nutzung der Ladepunkte steigt seit Jahren deutlich: Seit der Installation der ersten Stationen im Jahr 2021 wuchs der Stromverbrauch von 30 MWh auf 315 MWh im Jahr 2025. Das zeigt, dass immer mehr Beschäftigte auf E‑Mobilität setzen. Geladen wird ausschließlich mit 100 % erneuerbarem Industriestrom, sodass die Fahrzeuge klimafreundlich betrieben werden können.

Hensoldt sieht den kontinuierlichen Ausbau als wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität und bedankt sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern, die durch den Umstieg auf Elektrofahrzeuge aktiv zur Emissionsreduktion beitragen.

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